Ferrari schockt Konkurrenz

Foto: Ferrari

Der neue Ferrari F2004 ist nicht nur zuverlässig sondern auch äußerst schnell. Rubens Barrichello pulverisierte nach drei Tagen in Mugello den Rundenrekord.

Bei 1:20,993 Minuten lag der bisherige Streckenrekord auf der Ferrari-eigenen Piste in der Emilia Romagna. Rubens Barrichello machte sich zwei Tage bei wechselhaftem Wetter mit dem neuen Auto vertraut, dann schlug er zu: Bei 1:18,704 Minuten blieb die Stoppuhr stehen, das bedeutet eine Zeitersparnis von 2,3 Sekunden.

Ferrari gibt zu, dass die Fabelzeit im Qualifying-Trimm mit leerem Tank und frischen Reifen zustande kam, zudem waren die Bedingungen (kühl und trocken) optimal, doch das dürfte die Konkurrenz kaum beruhigen. Bei einem Longrun kam Barrichello mit gebrauchten Pneus auf eine Bestzeit von 1:20,1 Minuten, immer noch neun Zehntel unter dem alten Rekord. Dabei ist der F2004 beängstigend zuverlässig. Ein einziger Motorschaden bremste in der Vorwoche in Imola das Testprogramm.

Rubens Barrichello: "In jeder Beziehung besser"

Entsprechend selbstbewusst äußerte sich Barrichello zu seinem neuen Sportgerät: "Das neue Auto ist im Vergleich zum alten in jeder Beziehung besser." Für die Gegner gibt der Brasilianer weniger schmeichelhafte Kommentare ab: "McLaren war in Valencia nicht gerade überragend, in Barcelona hatten sie technische Probleme. Wir wissen, dass der Williams auf einer einzelnen Runde sehr schnell ist, aber weniger bei längeren Distanzen."

Lobende Worte findet Barrichello nur für Renault: "Das Team macht den größten Eindruck auf mich. Ihr Auto ist sowohl auf einer einzelnen Runde schnell als auch sehr konstant bei Rennsimultaionen. Einen ersten ernsthaften Vergleich mit anderen Topteams gibt es in der kommenden Woche (17.-19.2.), wenn Ferrari in Imola auf Renault, BAR-Honda und möglicherweise McLaren-Mercedes trifft.

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