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Ferrari stochert im Nebel

Auto gut, Speed langsam

Ferraris Aufschwung ist schon wieder gestoppt. Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel fehlten über eine Sekunde auf die Trainingsbestzeit von Mercedes. Beide Fahrer fühlten sich im Auto wohl und lobten die Balance. Nur die Rundenzeiten spiegelten das nicht wieder.

In Suzuka war Ferrari so schnell wie Red Bull. Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte ein Aero-Paket wieder Wirkung gezeigt. Umso größer die Enttäuschung dann nur 14 Tage später. Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel kamen in Austin nicht über die Startplätze 5 und 6 hinaus. Auf die Trainingsbestzeit von Lewis Hamilton fehlten 1,132 Sekunden, auf den schnellsten Red Bull 0,622 Sekunden.

Den Ferrari-Piloten sind die Rundenzeiten ein Rätsel. Räikkönen und Vettel sagten übereinstimmend, dass sie sich in ihren Autos wohl fühlten, dass die Balance gepasst habe, dass sich aber einfach keine schnellen Rundenzeiten einstellen wollten. „Die Strecke in Austin ist ähnlich wie in Suzuka. Wir haben uns sogar von Freitag auf Samstag gesteigert. Nur der Speed passt nicht“, bedauerte Vettel.

Ferrari verliert überall gleich

Der vierfache Weltmeister konnte nicht einmal den Finger auf einen wunden Punkt deuten. „Es gibt nicht einen bestimmten Kurventyp, in dem wir Zeit verlieren. Auch nicht einen bestimmten Sektor. Wir sind in allen Passagen zu langsam.“ Immerhin weiß Vettel, warum Teamkollege Räikkönen 0,227 Sekunden schneller war. „Ich habe es zu sehr mit der Brechstange probiert. Kimi hatte zwei saubere Versuche. Er hat einfach einen besseren Job gemacht als ich.“

Werfen wir einen Blick auf die Zwischenzeiten. Ferrari verliert im ersten Sektor mit den schnellen S-Kurven eine halbe Sekunde auf die Mercedes und 2 Zehntel auf Red Bull. Im letzten Abschnitt mit hauptsächlich engen Kurven sah es genauso aus. Eine halbe Sekunde Rückstand auf Lewis Hamilton, 3 Zehntel auf Daniel Ricciardo. Nur auf der Geraden ist Ferrari bei der Musik. Genauso schnell wie Mercedes, 4 km/h besser als Red Bull.

Für das Rennen hat Berufsoptimist Vettel die Hoffnung natürlich trotzdem noch nicht aufgegeben. „Mit einem guten Start und einer guten Strategie besteht immer noch die Chance, ein paar Plätze weiter nach vorne zu kommen. Unsere Longrun-Pace ist nicht so schlecht. Mal schauen, was noch geht.“

Motorsport Aktuell Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP USA - Austin - 21. Oktober 2016 Sebastian Vettel verspricht Anderer Ferrari am Samstag

Sebastian Vettel hat in Austin einen kleinen Fehlstart hingelegt.

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