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Ferrari F150 vs. F60
Ferrari F150 vs. F60
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Ferrari-Technik-Chef Costa

"Rückstand größer als vor einem Jahr"

Ferrari sucht immer noch ohne Ergebnis nach dem Grund für den großen Abstand von etwa einer Sekunde auf Red Bull. Nach Aussage von Technik-Chef Aldo Costa hat Ferrari aber immer noch keine Anhaltspunkte für die Schwäche des eigenen Autos gefunden.

Ferrari rätselt, wieso das letzte Facelift nicht den Fortschritt brachte, den die Daten versprachen. "In gewissen Bereichen wurden die Vorgaben erreicht, in anderen nicht. Solange nicht klar ist, wo der Fehler liegt, hat Aktionismus keinen Sinn", erklärte Technik-Chef Costa in der aktuellen Ausgabe von auto motor und sport (Heft 10, ab 21. April im Handel).

Der Ferrari F150 produziert vorne zu wenig Abtrieb. Das führte in Malaysia und China dazu, dass Ferrari jeweils eine Trainingssitzung zu Aerodynamik-Testfahrten zweckentfremdete, um der Ursache des Übels auf die Spur zu kommen.

Ferrari stoppt Entwicklung des beweglichen Flügels

Costa gibt zu, dass Ferrari die Entwicklung des biegsamen Frontflügels nach Red Bull-Vorbild über den Winter eingestellt habe, weil man im Glauben war, die schärferen Belastungstests der FIA würden dieser Technologie den Garaus machen. Offenbar ein Trugschluss.

Dabei sind die Hausaufgaben, die Ferrari noch erledigen muss, um den Abstand auf Red Bull zu verkleinern, viel größer als in der vergangenen Saison. "Der Rückstand ist größer als zur gleichen Zeit vor einem Jahr", gibt Costa zu. Er will Gas geben, sobald die Fehler gefunden sind. "Sobald wir die Fehlerquelle aufgespürt haben, wird aggressiv entwickelt."

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