Ferrari

Testen statt Eier suchen

Foto: Ferrari

Selbst am Ostermontag schickte Ferrari seinen Testfahrer Luca Badoer im verregneten Fiorano für 18 Runden auf die Piste.

Maximal 48 Testtage hat die FIA den Formel 1-Teams in diesem Jahr zugestanden. Die Rennställe geben sich alle Mühe, den Rekord aus dem Vorjahr, als Williams-BMW übungshalber rund 20.000 Kilometer fuhr, schnellstmöglich zu brechen. Nur einen Tag nach dem GP von Bahrain waren fast alle Teams zu viertägigen Testfahrten in Barcelona und Valencia ausgerückt. In dieser Woche wird umgezogen nach Paul Ricard in Südfrankreich. Nur das klamme Jordan-Team bescheidet sich mit Übungsfahrten im heimischen Silverstone.

Bei den Rennen gaben in diesem Jahr bekanntlich die Ferrari den Ton an. Bei den Tests ergibt sich oft ein anderes Bild: Hier begnügen sich die Roten oft mit eher mittelmäßigen Zeiten. Am Karfreitag fanden sich in der Bestenliste von Barcelona zwei BAR-Honda ganz oben. Mit einer Zeit von 1.15,059 Minuten hatte Jenson Button seinem Teamkollegen Takuma Sato zwei Zehntelsekunden abgeknöpft und die schnellste Zeit der Woche markiert. Auf Rang drei rangierte Michael Schumacher vor McLaren-Mercedes-Testfahrer Pedro de la Rosa. Lediglich auf den vorletzten Platz kam Ralf Schumacher. Nach fünf Runden brach der Williams-BMW-Fahrer seinen Test wegen Rückenschmerzen ab.

Ein völliges anderes Bild zeigte allerdings der Gründonnerstag, als es in Katalonien unablässig regnete. Im Nassen dominierte Michael Schumacher nach Belieben: Er brummte seinen Verfolgern mehr als zwei Sekunden auf.

Ob der Fleiß beim Üben sich schon in zwei Wochen beim GP von San Marino auszahlt, darf man getrost bezweifeln. Beim letzten Test in Imola, der Mitte Februar über die Bühne ging, waren die Roten der Konkurrenz um fast zwei Sekunden enteilt. Das nächste Kräftemessen im Autodromo Dino e Enzo Ferrari findet am Freitag dem 23. April statt. Ab elf Uhr, beim ersten Freien Training. Zuvor sind Test auf der Imola-Piste verboten.

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