Ferrari-Updates für Barcelona

Doppelter Umbau in Ferrari-Heck

Ferrari - GP Spanien 2014 Foto: xpb 27 Bilder

Ferrari macht mobil. Mit einem Großumbau im Heck versuchen die Italiener den Rückstand auf Mercedes zu reduzieren. Im ersten Training testeten Fernando Alonso als auch Kimi Räikkönen unterschiedliche Updates. Wir zeigen die Neuerungen im Detail.

Drei Wochen hatten die Ingenieure in den Fabriken seit dem GP China Zeit. Bei Ferrari ließ man die Zeit nicht ungenutzt verstreichen. Pünktlich zum Europa-Auftakt in Barcelona wurde ein großes Update-Paket für das Heck des F14T fertig, das im ersten Training zum GP Spanien auch direkt getestet wurde.

Ferrari mit 2 Update-Versionen in Barcelona

Fernando Alonso und Kimi Räikkönen waren dabei nicht mit identischen Autos unterwegs. Am Auto von Alonso wurde lediglich das Auspuff-Endrohr verbreitert. Der größere Durchmesser soll nicht wie zunächst vermutet die Lautstärke erhöhen sondern die Effizienz der MGU-H-Einheit verbessern. Die kleine Turbine, die im Auspuffkanal sitzt, sammelt Hybrid-Energie.

Größere Umbauten gab es am Auto von Räikkönen zu sehen. Hier wurde der Auspuff gleich gelassen, dafür wurde fast alles außenherum geändert. Der Heckflügel stand beim Auto mit der Nummer 7 nicht mehr wie gewohnt auf 2 Stelzen sondern nur noch auf einer. Dazu wurde auch noch ein kleiner Zusatzflügel ("Monkey Seat") montiert, der für Extra-Abtrieb sorgt. Mit der neuen Lösung ähnelt der neue Ferrari in der Rückansicht dem McLaren und dem Toro Rosso.

Direkter Vergleich im ersten Training

Im ersten Training wurden beide Versionen im direkten Vergleich getestet. Wir sind gespannt, für welche Variante sich Ferrari für den Rest des Wochenendes entscheidet. Das Testen von neuen Teilen ist in diesem Jahr in Spanien übrigens besonders interessant. In der Woche nach dem Grand Prix gibt es noch 2 zusätzliche Testtage. Änderungen am Auto können dann mit den Vergleichsdaten aus den Trainings und dem Rennen verglichen werden.
 
An den beiden Testtagen kommt übrigens auch Mercedes mit einem größeren Auspuff. Im Gegensatz zu Ferrari soll das sogenannte "Megafon-Endrohr" aber wirklich für eine eindrucksvollere Geräuschkulisse sorgen.

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