Ferrari

Ventil verursachte Motorschaden

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Der Motorschaden von Suzuka ist aufgeklärt. Ein gebrochenes Einlassventil kostete Michael Schumacher den Sieg in Japan. In Brasilien kommt dennoch der gleiche Motor zum Einsatz.

Ein Einlassventil in Schumachers V8 war am Schaft beschädigt, und löste eine fatale Kettenreaktion aus, das fanden die Ferrari-Ingenieure bei der Nachuntersuchung des zertrümmerten Schumacher-Motors am Mittwoch (11.10.) in Maranello heraus.

Auch wenn der Defekt wie bei Felipe Massa in China ein Ventil betraf, gehen die Ferrari-Spezialisten von einem anderen Schaden aus. Eine Überlastung oder Überhitzung schließt man bei Ferrari aus. "Es lag nicht am Boxenstopp, es gab keine Überhitzung. Vermutlich war es einfach ein Materialdefekt", sagte ein Ferrari-Sprecher.

Volle Drehzahl für das ganze Rennen

In Brasilien kommt ungeachtet des Japan-Desasters der gleiche Motor zum Einsatz. Weil der V8 der dritten Ausbaustufe nur noch ein Rennen überstehen und damit nur die halbe Laufleistung aushalten muss, dürfen Michael Schumacher und Felipe Massa sowohl in der Qualifikation als auch im Rennen über die ganze Zeit die volle Drehzahl von 19.500/min abrufen.

Schumacher testete den Ferrari F2006 in der Brasilien-Spezifikation am Mittwoch (11.10.) in Jerez und war begeistert: "Es ist unglaublich. Die Zeit, die ich 2004 mit dem V10 gefahren bin, fahre ich jetzt mit dem V8."

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