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Ferrari holt Wehrlein & Hartley

Fahrer-Quartett für den Simulator

Pascal Wehrlein und Brendon Hartley bleiben der Formel 1 zumindest ein kleines bisschen erhalten. Beide helfen Ferrari in der kommenden Saison bei der Simulatorarbeit.

Für Pascal Wehrlein und Brendon Hartley ist die Tür zur Formel 1 noch nicht ganz geschlossen. Wie Ferrari offiziell bestätigt hat, werden die beiden ehemaligen Grand-Prix-Piloten diese Saison beim Team aus Maranello als Simulatorfahrer angestellt.

Dabei sind sie aber nicht alleine. Mit dem 32-jährigen GT-Langstreckenpiloten Davide Rigon, der schon lange bei der Simulator-Entwicklung mitgeholfen hat und Nachwuchsmann Antonio Fuoco aus der Ferrari Driver Academy teilen sich neuerdings gleich vier Piloten die Arbeit im virtuellen Cockpit.

Hartley noch ohne Cockpit

Während Wehrlein nebenbei noch in der Formel E bei Mahindra auf der echten Rennstrecke Einsätze absolviert, hat Hartley noch kein fixes Cockpit für 2019. „Ich brauche etwas, das mich herausfordert und mich glücklich macht“, erklärte der Neuseeländer. Noch immer hat Hartley daran zu knabbern, dass sein Toro-Rosso-Engagement nicht mit einer Vertragsverlängerung belohnt wurde. Trotz eines starken Endspurts konnte er die Team-Bosse nicht überzeugen.

In einem Beitrag für „The Players Tribune“ ließ der ehemalige Langstrecken-Weltmeister seinem Frust zuletzt freien Lauf: „Ich bin konstant auf oder über dem Level meines Teamkollegen gefahren. Doch nach dem Finale in Abu Dhabi sagte man mir, dass ich kein Formel-1-Pilot mehr bin. Da war mir klar, dass der Plan mich abzuschieben, schon seit Monaco bestand.“

Pascal Wehrlein - Formel E - 2019
Formel E
Pascal Wehrlein fährt nebenbei noch in der Formel E für das Mahindra-Team.

Wertvolle Infos für Ferrari

Für Ferrari ist die Verpflichtung von Wehrlein und Hartley nicht nur wegen derer fahrerischer Qualitäten sinnvoll. Beide Piloten können dem Team aus Maranello wertvolle Informationen darüber geben, wie weit die Konkurrenz von Mercedes und Red Bull ihre Simulatoren schon entwickelt hat und wo Ferrari noch nachbessern kann.

Neu-Teamchef Mattia Binotto freute sich über die Ankunft der prominenten Piloten: „Unser Team konnte vier zweifellos talentierte Fahrer verpflichten, die ein gutes Fahrgefühl und ein gutes Verständnis für Rennautos und Strecken besitzen. Das sind genau die Qualitäten, die man für die anspruchsvolle Rolle für das Fahren im Simulator benötigt, der heutigen Formel 1 zu den wichtigsten Entwicklungstools gehört.“

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