Ferrari

"Wir haben gewarnt"

Foto: dpa

Ferrari hat die überraschende Erneuerung des Concorde Agreements zwischen dem italienischen Formel-1-Rennstall, dem Formula One Management (FOM) von Bernie Ecclestone und dem Automobil- Weltverband FIA verteidigt.

Im Juli des vergangenen Jahres habe Ferrari die anderen Mitglieder der Herstellervereinigung, die die Konkurrenzserie GPWC plant, schriftlich darüber informiert, dass das Unternehmen vom 1. August 2004 an nicht mehr exklusiv an die GPWC gebunden sei, jedoch weiterhin Teil davon bleibe. Das teilte Ferrari in einer Presseerklärung vom Montagabend (24.1.) mit.

Die Verhandlungen seien vor aller Augen geführt worden. So habe Ferrari die restlichen Teams auch davon in Kenntnis gesetzt, dass man "die Möglichkeit eines Abkommens mit der FIA und der FOM hinsichtlich der Zukunft der Formel-1-Weltmeisterschaft untersucht".

Frühbucherzuschlag als Lockmittel

Das derzeitige Concorde Agreement, in dem sich alle zehn Rennställe auf den Ablauf der Formel-1 verständigen müssen und in dem die Aufteilung der Erlöse klargestellt wird, endet 2007. Für die Zeit danach erwägt die Herstellervereinigung die so genannte Grand Prix World Championship (GPWC) als konkurrierende Meisterschaft.

Offenbar können diejenigen Rennställe, die schnellstmöglich dieselbe Spur wie Ferrari einschlagen und das neue Concorde Agreement unterschreiben, das von 2008 bis 2012 gültig wäre, bereits in diesem Jahr auf einen finanziellen Gewinn hoffen. Die neue Version werde sich vom Jahr 2005 an auf die Einnahmen der Unterzeichner auswirken, hieß es in dem Ferrari-Statement.

Am Dienstag (25.1.) wollte Ecclestone in London bei einem Treffen der Teamchefs in London auch die anderen neun Rennställe von der Unterzeichnung des neuen Concorde Agreements überzeugen.

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