FIA auf Versöhnungskurs

Foto: Daniel Reinhard

Nach wochenlangem Tauziehen um die Vorherrschaft in der Formel 1 setzen die Kontrahenten nun auf Entspannung. In den nächsten Tagen will FIA-Präsident Max Mosley nun zusammen mit allen Beteiligten, Teams, Herstellern und Fahrern, nach zufriedenstellenden Lösungen suchen.

Das Friedensangebot an die Hersteller erfolgte schriftlich. In einem heute veröffentlichten offenen Brief bringt die FIA neue konstruktive Denkanstöße bezüglich der heiß umstrittenen Regeln, die ab 2008 in Kraft treten sollen, auf den Tisch. So ist zum Beispiel auch von der Möglichkeit die Rede, Hybridtechnologie einzusetzten. Mosley ließ wissen, dass er sich glücklich schätze, alle diese Fragen mit den Teams diskutieren zu können. Bislang lagen die beiden Parteien - auf der einen Seite der Weltverband FIA und Ferrari, auf der anderen Seite die übrigen neun Teams - klar auf Konfrontationskurs.

Das erste Versöhnungsgespräch findet bereits am Donnerstag (14.7.) in Monte Carlo statt. Mosley will sich mit McLaren-Chef Ron Dennis beraten. Mosley will Dennis im Fürstentum Hilfestellung anbieten, wie man Schadensersatzklagen im Zusammenhang mit dem Großen Preis der USA in Indianapolis abwenden könne. Die FIA verfügt über Fotos, auf den zu sehen ist, wie die Michelin-Reifen in Turn 1 an den Flanken Falten werfen. Schlußfolgerung: Die Michelin-Teams hätten auf keinen Fall fahren können, auch nicht mit Schikane.

Die Kompromißereitschaft von Ron Dennis sowie von Renault-Teamchef Flavio Briatore, die sich in den letzten Wochen als harte Kritiker Mosleys hervorgetan hatten, wurde offenbar von den jeweiligen Firmenbossen nachhaltig gefördert. Die Bosse von Mercedes und Renault machten ihren Formel 1-Statthaltern klar, dass sie keinen Wert auf Privatkriege legen.

Auch mit den Fahrern will sich Mosley treffen. Am 1. August in Cannes stehen Sicherheitsaspekte auf der Agenda. Noch vor wenigen Tagen hatte Mosley einen Termin mit den Piloten brüsk abgesagt.

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