FIA genehmigt elftes Team

Foto: Super Aguri

Grünes Licht für Super Aguri: Der Rennstall ist bei der diesjährigen Formel-1-Weltmeisterschaft nun doch mit dabei. Das japanische Team wurde am Donnerstag vom Weltverband FIA als elfte Mannschaft bestätigt.

"Wir haben die späte Nennung von Super Aguri akzeptiert" hieß es am Donnerstag (26.1.) in einer Presseerklärung der FIA. Das Team des früheren Rennfahrers Aguri Suzuki hatte fristgerecht die Aufnahme in die Rennserie beantragt, war aber einer zu spät deponierten Garantiesumme zunächst nicht für die am 12. März in Bahrain beginnende Formel-1-Saison zugelassen worden.

Zweifel aus finanziellen Gründen hatten an der Teilnahme des mit Honda-Motoren belieferten Teams weder FIA-Präsident Max Mosley noch Formel 1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone. Die späte Bestätigung der Nennung verursachte Teamchef Aguri Suzuki selbst.

Verschärfte Crash-Normen

Die beim Debüt für den Einsatz vorgesehenen Arrows-Chassis der Saison 2002 entsprechen nicht den verschärften Crashvorschriften der FIA. Suzuki wollte zunächst sichergehen, dass seine modifizierten Autos die neuen Normen erfüllen. Hätte er vorher die Garantiesumme von 48 Millionen Dollar hinterlegt und den Start zum ersten Rennen in Bahrain versäumt, wäre eine Konventionalstrafe von zwölf Millionen Dollar fällig gewesen.

Auf technische Hilfe seitens des Honda-Werksteams kann Suzuki nicht hoffen. Teamchef Nick Fry betonte, das ehemlige BAR-Team werde sich nicht an der Aufbauarbeit der zweiten Honda-Mannschaft beteiligen. Die Führungsspitze des Konzerns in Japan ist jedoch gewillt, Suzuki auch jenseits von Motorenlieferungen unter die Arme zu greifen.

Test erst Ende Februar

Als Fahrer wird Takuma Sato in Kürze bestätigt, auch für das zweite Auto sind japanische Kandidaten favorisiert. Der erste Test des Super Aguri-Honda ist in der Woche vom 15. bis zum 20. Februar vorgesehen. Danach bleiben nur noch knapp zwei Wochen bis zum Saisonbeginn.

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