Fisichella büßt Führerschein ein

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Der italienische Formel-1-Pilot Giancarlo Fisichella (32) hat keinen Führerschein mehr. Auf der römischen Via Appia sei der Rennfahrer in eine Radarfalle getappt, berichteten am Montag (21.11.) italienische Medien. Die Polizei erwischte ihn mit 148 km/h, erlaubt waren aber nur 60.

Fisichella entschuldigte sich damit, dass er nach einem Anruf des Kindermädchens schnell zu seinem Sohn fahren wollte, der Fieber gehabt habe. Jetzt droht "Fisico" auch eine Geldbuße von rund 350 Euro. Zudem muss der römische Polizeipräfekt entscheiden, wann er den Führerschein zurückbekommt. Wenige Tage zuvor hatte sich Fisichella für eine Kampagne engagiert, in der er vor den Gefahren illegaler Autorennen warnte. Anlass war der Tod eines Jugendlichen bei einem solchen Rennen in Rom.

Der Führerscheinentzug hat keine Auswirkungen auf Fisichellas Formel-1-Tätigkeit. Der Italiener, der gemeinsam mit Weltmeister Fernando Alonso für Renault fährt und in diesem Jahr mithalf, den Konstrukteurs-Titel für das französische Team zu holen, behält seine Formel-1-Lizenz.

Arnoux hält den Temporekord

Fisichella ist nicht der erste Formel-1-Pilot, der sein Können am falschen Ort gezeigt hat. So ist McLaren-Mercedes-Fahrer Juan Pablo Montoya schon seit Mai 2003 seinen Führerschein los, als er an der Côte d'Azur mit 204 km/h geblitzt wurde. Die Bestmarke hält allerdings der ehemalige Formel-1-Pilot Rene Arnoux: Der Franzose war 1987 mit 242 km/h auf einer Straße ertappt worden, für die nur 90 km/h zulässig waren.

Den kuriosesten Fall liefert allerdings der Brasilianer Ayrton Senna, der Anfang der neunziger Jahre in England von einem Polizeibeamten wegen überhöhter Geschwindigkeit gestoppt wurde. "Sie halten sich wohl für Nigel Mansell", warf der Beamte dem verduzten Senna an den Kopf.

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