Flügel-Affäre

McLaren und BMW müssen nachbessern

Foto: Wolfgang Wilhelm 52 Bilder

Die Sporthoheit FIA hat nach dem GP Malaysia die Heckflügel bei McLaren-Mercedes und BMW beanstandet. Ferrari hat ebenfalls eine Verwarnung erhalten. Die 248 F1 müssen in Melbourne mit modifizierten Front- und Heckflügeln antreten.

Einige Teams erhielten schneller Klarheit, als ihnen lieb war. Kaum hatten acht Rennställe, darunter auch McLaren-Mercedes und BMW, ein Schreiben unterzeichnet, bei dem sie die Verformbarkeit von aerodynamischen Hilfsmitteln präzisisiert haben wollten, da saßen zwei von den Klägern schon auf der Anklagebank.

FIA-Chefkommissar Charlie Whiting forderte Vertreter der Teams BMW und McLaren mündlich auf, ihre Heckflügel bis zum kommenden Rennen in Melbourne (2.4.) zu modifizieren.

McLaren: "Nicht leistungsrelevant"

Bei BMW betont man, es handle sich um eine Marginalie. Um welches Teil es konkret geht, will man nicht verraten, die Änderung sei aber bereits ausgeführt. Zudem betont das Team, das von Jacques Villeneuve in Malaysia auf Rang sieben bewegte Auto sei bei der technischen Abnahme als absolut regelkonform eingestuft worden.

McLaren bestreitet, eine Anfrage der FIA erhalten. Dennoch gibt das Team bekannt, dass der schmale Zusatzflügel vor dem eigentlichen Heckflügel künftig zusätzlich auf der Motorabdeckung abgestützt wird. "Es geht hier keineswegs um ein leistungsrelevantes Bauteil", sagt ein Team-Statement.

Whiting droht

Die Auslöser der Debatte kommen nicht ungeschoren davon. Ferrari muss bis zum dritten Grand Prix sowohl Front- als auch Heckflügel ändern, sonst droht laut Charlie Whiting Ärger. Gleichzeitig betont er, dass mit einer Neufassung der Aerodynamik-Regeln bis Anfang April nicht zu rechnen ist.

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