Flügelaffäre vorerst beendet

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Die Technische Arbeitsgruppe der Formel 1 beschloss bei einem Treffen am Mittwoch (19.4.), keine neuen Regeln über die Flexibilität von aerodynamischen Hilfsmitteln einzuführen. Auch das Thema V10-Motoren wird nur noch auf kleinster Flamme gekocht.

Das Geschrei um angeblich illegal verformbare Flügel ist verstummt. Die gleichen acht Teams, die in Melbourne noch in einem offenen Brief ein Handeln der FIA in der Flügelaffäre gefordert hatten, saßen am Mittwoch in Imola in der Technischen Arbeitsgruppe der Formel 1 zusammen und beschlossen inklusive den beiden Red Bull-Mannschaften und Ferrari, dass es vorerst keine neuen Regeln bezüglich der verformbaren Flügel geben wird.

Einige Ingenieure in und außerhalb der Formel 1 hatten in den vergangenen Wochen ihr Unverständnis über die Debatte geäußert und angemerkt, dass jeder Flügel eine gewisse Flexibilität benötige, weil er sonst bricht. Vor allem Ferrari war zunächst unter Beschuss geraten, da sich die Flügel des 248 F1 angeblich unter hohem Winddruck unzulässig stark verformen.

Mittlerweile gewannen die Beteiligten der Teams den Eindruck, dass die Situation inklusive der FIA-Prüfmethoden so weit unter Kontrolle ist, dass zunächst geforderte, verschärfte Belastungstests nicht vonnöten sind. Allerdings soll es 2007 neue Aerodynamik-Regeln geben, die für mehr Klarheit sorgen.

FIA beobachtet nur

Ebenfalls nur noch auf kleiner Flamme kocht das Thema V10-Motoren. Beim Treffen der Arbeitsgruppe spielten die Cosworth-Zehnzylinder von Toro Rosso keine große Rolle. Die FIA teilte zum wiederholten Mal mit, dass sie die Situation weiter beobachte, und gegebenenfalls einschreiten werde, falls die gedrosselten Dreiliter-V10 einen klaren Vorteil gegenüber den neuen V8-Motoren haben sollten.

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