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Fomel-1-Strafen-Register 2016

139 Strafen in 21 Rennen

Auch in diesem Jahr waren die vielen Strafen ein Ärgernis. 139 mal wurden die Fahfrer bei 21 Grand Prix bestraft. Doch die Formel 1 scheint aus ihren Fehlern zu lernen. In den letzten 5 Rennen flaute die Regulierungswut deutlich ab.

31 Geldstrafen in der F1-Saison 2016

Bernie Ecclestone sind die Strafen ein Dorn im Auge. Weil sie Ergebnisse verfälschen, für Konfusion sorgen und die Fahrer im Zweikampf vorsichtig werden. Nach dem GP Brasilien traf sich die Strategiegruppe zu diesem Thema. Die Beteiligten waren sich einig. Die vielen Strafen und Benimmregeln für die Fahrer sind schlecht für das Geschäft.

Im Verlauf der 2016er Saison hatten die Sportkommissare viel zu tun. Insgesamt sprachen die Sportkommissare in den 21 Grand Prix 139 Strafen aus. Macht einen Schnitt von 6,6 pro Grand Prix. 31 davon entfielen auf Geldstrafen, 55 auf Strafversetzungen in der Startaufstellung, 39 auf Zeit-, Durchfahrt- und Stop/Go-Strafen und 14 auf Verwarnungen.

Eines fällt auf: Ab dem GP Japan wurde zwar mehr denn je über Verhaltensregeln auf der Strecke gesprochen, aber auch weniger gelbe und rote Karten gezückt. Bei den letzten 5 Grand Prix des Jahres gab es nur noch 20 Strafen. Deutlich unter dem Schnitt. Spitzenreiter bei den Strafen ist der GP Österreich mit 18. In Kanada, Brasilien und Abu Dhabi übten die Sportkommissare zurück. Es gab jeweils nur drei Einträge.

FIA kassierte 36.700 Euro

Die Geldstrafen spielten insgesamt 36.700 Euro in die FIA-Kasse. 2015 gab es mit 36.300 Euro einen ähnlichen Ertrag. Im Vergleich zu früher greift die FIA aber deutlich weniger zum Bußzettel. 2014 nahm der Verband noch 59.530 Euro ein, 2013 waren es 297.600 und 2012 mit 194.200 Euro ebenfalls dreistellig. Den höchsten Beitrag 2016 lieferte Sergio Perez mit insgesamt 2.700 Euro für 6 Strafen ab. Mercedes musste beim GP Deutschland 10.000 Euro für den Tatbestand „unsafe release“ berappen.

Mit der Hybrid-Ära nahmen die Startplatzversetzungen zu. Wer das Motorenkontingent überschreitet oder das Getriebe vor seinem 6-Rennen-Zyklus wechselt, muss in der Startaufstellung nach hinten. Das Getriebesiegel wurde insgesamt 22 Mal vorzeitig gebrochen. Unerlaubte Wechsel von Antriebs-Komponenten fanden 10 Mal statt. Fünf Mal betraf es Honda-Motoren, drei Mal Mercedes und zwei Mal Ferrari. Musterknabe war Renault. Das Werksteam und Red Bull blieben innerhalb des erlaubten Kontingents von je fünf Einheiten.

Nur drei Fahrer mit reiner Weste

Zehn Fahrer wurden in diesem Jahr verwarnt. Lewis Hamilton und Carlos Sainz mussten mit jeweils zwei gelben Karten bis zum Schluss zittern. Im Sündenregister von Paris steht Daniil Kvyat an erster Stelle. Der Russe brachte es auf 8 Strafpunkte. Wenn er seinen Kontostand bis zum 1.Mai 2017 auf 12 erhöht, setzt er ein Rennen aus.

Sebastian Vettel hat 6 Punkte und eine Verwarnung in seinem Strafregister. Das gleiche gilt für Weltmeister Nico Rosberg. Nur den muss es nicht mehr stören. Die Musterknaben unter den Fahrern sind Daniel Ricciardo, Romain Grosjean und Jenson Button. Sie haben null Punkte und null Verwarnungen. Der angebliche Bösewicht Max Verstappen ist dagegen gar nicht so schlimm vorbelastet. Verstappen bringt es auf 4 Strafpunkte und eine Verwarnung.

Formel 1-Strafen-Register 2016

Grand Prix Strafen gesamt Geldstrafen Startplatzstrafen Zeit-/Boxenstrafen Verwarnungen
GP Australien 6 2 für 700 € 2 1 1
GP Bahrain 5 1 für 500 € 2 1 1
GP China 4 1 für 5.000 € 2 1 -
GP Russland 9 3 für 1.000 € 1 4 1
GP Spanien 4 2 für 1.600 € - 1 1
GP Monaco 9 1 für 700 € 5 3 -
GP Kanada 3 - 2 - 1
GP Europa 5 - 4 1 -
GP Österreich 18 3 für 800 € 7 4 4
GP England 8 3 für 2.000 € 2 3 -
GP Ungarn 10 3 für 600 € 2 3 2
GP Deutschland 5 1 für 10.000 € 3 1 -
GP Belgien 10 1 für 1.000 € 8 1 -
GP Italien 7 3 für 700 € 2 2 -
GP Singapur 9 3 für 900 € 5 1 -
GP Malaysia 7 1 für 5.000 € 3 3 -
GP Japan 5 - 3 - 2
GP USA 4 1 für 5.000 € - 2 1
GP Mexiko 5 - 1 4 -
GP Brasilien 3 - 1 2 -
GP Abu Dhabi 3 2 für 1.200 € - 1 -
Grand Prix Strafen gesamt Geldstrafen Startplatzstrafen Zeit-/Boxenstrafen Verwarnungen
GP Australien 6 2 für 700 € 2 1 1
GP Bahrain 5 1 für 500 € 2 1 1
GP China 4 1 für 5.000 € 2 1 -
GP Russland 9 3 für 1.000 € 1 4 1
GP Spanien 4 2 für 1.600 € - 1 1
GP Monaco 9 1 für 700 € 5 3 -
GP Kanada 3 - 2 - 1
GP Europa 5 - 4 1 -
GP Österreich 18 3 für 800 € 7 4 4
GP England 8 3 für 2.000 € 2 3 -
GP Ungarn 10 3 für 600 € 2 3 2
GP Deutschland 5 1 für 10.000 € 3 1 -
GP Belgien 10 1 für 1.000 € 8 1 -
GP Italien 7 3 für 700 € 2 2 -
GP Singapur 9 3 für 900 € 5 1 -
GP Malaysia 7 1 für 5.000 € 3 3 -
GP Japan 5 - 3 - 2
GP USA 4 1 für 5.000 € - 2 1
GP Mexiko 5 - 1 4 -
GP Brasilien 3 - 1 2 -
GP Abu Dhabi 3 2 für 1.200 € - 1 -
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