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Force India hofft auf Hilfe von Baku

"Baku wird zeigen, wo wir stehen"

Sergio Perez - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 26. April 2018 Foto: xpb.cc 34 Bilder

Für die Force India-Fahrer sind WM-Punkte ein Erfolg. Dafür müssen alle Parameter stimmen. In Baku hoffen Sergio Perez und Esteban Ocon auf die Strecke. Doch mittelfristig muss der Fehler aus dem Auto. Das wird erst in Barcelona passieren.

26.04.2018 Michael Schmidt

Baku war immer gut zu den Force India-Fahrern. Bei der Premiere der Formel 1 in der Stadt am Kaspischen Meer wurde Sergio Perez Dritter. Im letzten Jahr lag Force India auch auf Podiumskurs, bis sich die beiden Fahrer in die Quere kamen. Esteban Ocon kam trotzdem noch auf Platz 6 ins Ziel. Deshalb hofft Perez: „Baku könnte uns etwas zurückgeben, was momentan noch nicht im Auto steckt. Hier waren wir immer gut. Nach diesem Rennen werden wir wissen, wo wir wirklich stehen.“ Ocon setzt mehr auf die Technik-Upgrades, die Force India nach Aserbaidschan gebracht hat. „Wenn sie so funktionieren wie sie sollen, könnte das einen kleinen Fortschritt bringen.“

Ganz so schlecht, wie es der Punktestand vermuten lässt, ist die Lage bei Force India nicht, wehrt Perez Stimmen ab, die schon von einer Krise sprechen. „Wir haben uns in Shanghai immerhin für Platz 8 qualifiziert.“ Der Mexikaner schränkt aber ein: „Um Punkte zu holen, muss bei uns alles passen. Dann dürfen wir nicht in der Startrunde so viel Plätze verlieren wie zuletzt in Bahrain und Shanghai.“

Problem im Heck fordert Kompromisse beim Setup

Das Problem des Force India VJM11 ist eingekreist. Es ist eine Instabilität im Heck im ersten Teil der Kurve. „Wir arbeiten seit den Testfahrten in Barcelona daran und sind ganz gut vorangekommen, den Schaden zu minimieren“, erzählt Ocon. Perez bestätigt: „Wir stimmen das Auto so ab, dass wir das Problem so wenig wie möglich spüren. Das bedeutet für das Rennen natürlich einen Kompromiss in Bezug auf die Balance. Deshalb stehen wir auf eine Runde im Training im Moment etwas besser da.“ Was Perez damit meint: Force India muss seine Autos so trimmen, dass im Rennen die Hinterreifen nicht so stark verschleißen. Das drückt auf den Speed.

Force India steht noch aus einem zweiten Grund nicht mehr so gut da wie in den letzten beiden Jahren. Der Mercedes-Motor hat seine Vorherrschaft eingebüßt. Das bedeutet relativ zu allen, die Ferrari-, Renault- und Honda-Motoren fahren einen kleinen Rückschritt. Klar ist, dass der WM-Vierte von 2016 und 2017 sein Auto verbessern muss, wenn er noch in den Kampf um Platz 4 eingreifen will. Das entscheidende Upgrade mit neuen Seitenkästen soll in Barcelona ans Auto kommen. „Es könnte uns vom Ende des Mittelfeldes an die Spritze bringen. Ich bin immer noch optimistisch“, sagt Perez. Stallrivale Ocon erinnert: „Letztes Jahr haben wir auch von einem Rennen zum anderen einen großen Schritt getan.“

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