Force India - GP Österreich - Formel 1 - Donnerstag - 18.6.2015 ams
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Force India fehlt eine Woche

Halbe B-Version beim Österreich-Test

Force India wartet händeringend auf das große Upgrade. Es wird in Silverstone Premiere feiern. Eigentlich sollte die B-Version nach dem GP Österreich zum ersten Mal gestest werden. Sie ist aber nur zur Hälfte fertig.

Es geht um eine Woche. Sieben Tage mehr Produktionszeit hätte Force India gebraucht, um die B-Version des VJM08 an den zwei Testtagen nach dem GP Österreich auf Herz und Nieren zu prüfen. So ist nur die Hälfte des Pakets fertig. Die neue kurze Nase, der Frontflügel und die Leitbleche. "Genug, um einen ersten Eindruck zu bekommen, ob wir auf dem richtigen Weg sind", sagen die Ingenieure.

Der Rest des Upgrades feiert dann in Silverstone Premiere. Seitenkästen, Motorabdeckung, Heckflügel, Diffusor. Es ist ein Sprung ins lauwarme Wasser könnte man sagen. "Natürlich wäre es ideal gewesen, das Auto schon in Österreich in seiner kompletten Konfiguration zu testen. So wird auch Silverstone noch ein Test für uns. Wir werden nicht vom ersten Tag an das volle Potenzial ausschöpfen können."

Force India voll im Rennen um Platz 5

Immerhin ist jetzt das große Zittern bei Force India vorbei. Das Team ist mit dem Budget wieder im Plan. Man kann damit immer noch keine Bäume ausreißen, aber die Entwicklung am Auto läuft jetzt wie ursprünglich vorgesehen. "In Spa kommt schon das nächste große Upgrade", verrät Teammanager Andy Stevenson.

Wenn der runderneuerte Force India hält, was die Zahlen versprechen, dann ist der Rennstall aus Silverstone noch voll im Rennen um Platz 5. Obwohl die aktuelle Spezifikation zu wenig Abtrieb hat und Lotus und Toro Rosso schnellere Autos haben, hält Force India den Anschluss an die direkte Konkurrenz. Der WM-Fünfte Lotus hat 2 Punkte mehr auf dem Konto, Sauber gleich viel. Und Toro Rosso liegt 6 Zähler zurück.

Jetzt muss Force India nur noch ein Rennen mit dem alten Auto überstehen. Auf einer Strecke, auf der man wie in Montreal trotz aller Handikaps Punkte holen kann. "Es wird aber nicht ganz so einfach wie in Kanada", warnt Chefingenieur Tom McCollough. "Der erste Sektor ist ähnlich wie in Montreal. Dann aber kommen schnelle und mittelschnelle Kurven, in denen man Abtrieb braucht."

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