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Force India-Ziel fürs Qualifying

Mit beiden Autos in die Top Ten

Das Training von Montreal hat bei Force India Hoffnungen geweckt. Nico Hülkenberg und Paul di Resta fuhren konstant in den Top Ten. Auch im Qualifying peilt das kleine Privatteam Startplätze in den ersten fünf Reihen an.

Die Saison 2012 steckt voller Überraschungen. Im Training von Montreal rieb sich die Konkurrenz vor allem wegen Force India verwundert die Augen. Paul di Resta landete auf Rang fünf - nur 28 Hundertstel hinter Spitzenmann Lewis Hamilton. Und auch Nico Hülkenberg war auf Rang acht nur eine halbe Sekunde hinter der Bestzeit. So gut lag man am Freitag in dieser Saison noch nie im Rennen.

Kanada passt zu Force India

Die Erwartungen für das Qualifying am Samstag sind entsprechend hoch. "Wir wollen mit beiden Autos in die Top Ten. Möglich ist das auf jeden Fall", setzte Sportdirektor Otmar Szafnauer seine Piloten unter Druck. Doch woher kommt die plötzliche Stärke des kleinen Teams aus Silverstone? Zuletzt konnte man zwar regelmäßig punkten, hatte dabei aber vor allem von guten Strategien und Fehlern der Konkurrenz profitiert.

"Es passt einfach alles", erklärt Szafnauer. "Die Strecke liegt unserem Auto. Wir haben eine gute Balance mit dem neuen Heckflügel für wenig Abtrieb. Den beiden Piloten gefällt die Strecke. Und der starke Mercedes-Motor hilft auch. Von mir aus können wir 20 Mal im Jahr hier in Montreal fahren."

Di Resta warnt vor zu viel Optimismus

Die beiden Piloten wollten sich dem Optimismus ihres Sportdirektors noch nicht ganz anschließen. "Die dritte Runde im Qualifying ist ein realistisches Ziel", erklärte Di Resta. "Aber wir müssen erst einmal sehen, wie die Bedingungen sind. Erst nach dem dritten Training können wir wirklich sagen, wo wir stehen."

Auch für den Sonntag will Di Resta noch nicht zu viel versprechen. "Im Rennen weiß keiner, was ihn erwartet. Es gibt nach dem Regen im Vorjahr noch keine Daten für Pirelli. Es soll auch deutlich heißer werden. Das könnte anderen helfen, besser in ihr Reifenfenster zu kommen."

Hülkenberg mit Setup-Problemchen

Teamkollege Nico Hülkenberg gab sich ebenfalls zurückhaltend, was seine Erwartungen angeht. "Dieser Freitag ist schwer zu lesen. Ich bin auch mit der Balance noch nicht so happy. Ein bisschen Übersteuern, ein bisschen Untersteuern an Punkten, wo ich es nicht will. Wir haben also noch einige Hausaufgaben in Sachen Setup vor uns."

Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten blieb der Deutsche wenigstens immer auf der Strecke. "Es ist wirklich leicht, hier Fehler zu machen. Das Auto rutscht viel herum. Die Mauern sind extrem nah. Das habe ich von 2010 etwas besser in Erinnerung."

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Der erste Trainingstag in Montreal brachte vor allem eine Erkenntnis.

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