Force India muss warten

Keine Namensänderung vor 2019

Force India - Barcelona F1-Test 2018 Foto: Stefan Baldauf 34 Bilder

Der Name Force India bleibt uns erhalten. Zumindest noch für ein Jahr. Da der WM-Vierte eine Namensänderung vor Saisonbeginn nicht eintüten konnte, muss das Team nun bis 2019 warten. Die FIA und Liberty Media wollen nicht, dass ein Teilnehmer während der Saison seinen Namen ändert.

Es scheint eine endlose Geschichte. Seit Mitte letzten Jahres spielt Force India mit dem Gedanken, den Namen des Teams zu ändern. Aus Force India sollte Force One Racing werden. Oder so ähnlich. Die neuen Rechteinhaber wollten keinen Namen, den man mit dem F1-Logo verwechseln könnte. Der Hauptgrund für die Namensänderung ist, attraktiver für Sponsoren zu werden. Im Moment ist der offizielle Teamname Sahara Force India. Ein potenzieller Hauptsponsor hätte sich mit seinem Namen noch dazu quetschen müssen. Das hätte nicht die gewünschte Aufmerksamkeit geschafft.

Ohne das Wort „India“ im Namen wäre es einfacher geworden, eine für interessierte Sponsoren einfachere Teambezeichnung zu schaffen. Sollte sich tatsächlich einmal ein neuer Titelsponsor finden, würde Sahara von seinem Recht auf Nennung des Firmennamens zurücktreten und Platz schaffen für neue Investoren. Der derzeitig größte Geldgeber im Sponsor-Pool BWT hat Interesse gezeigt, diese Rolle zu spielen, konnte sich aber noch nicht zu einer Zusage durchringen. Die Position des Titelsponsors würde BWT mehr Geld kosten. Das wurde bis jetzt nicht genehmigt.

Rich Energy bestätigt Kaufabsichten

Eine Namensänderung müsste mit einem neuen Besitzer oder Miteigentümer abgesprochen werden. Wenn es denn einen gäbe. Doch bis jetzt gibt es nur Absichtserklärungen.Der Softdrink-Produzent Rich Energy hat Einlassungen von Force India, dass an Verhandlungen nichts dran sei, dementiert. In einem Statement der Firma heißt es: „Rich Energy ist und bleibt in fortgeschrittenen Gesprächen über den Kauf des Force India Formel 1-Teams“.

Weiter stellt Rich Energy klar: „Auch wenn wir die Kommentare von Force India-Mitarbeitern, dass an der Sache nichts dran sei, nicht bewerten können, sind sie für uns unverständlich angesichts der zahlreichen Treffen, Gespräche und der Betriebsprüfung, die über mehrere Monate stattgefunden hat. Der Eindruck, dass es sich dabei um ein Phantasieprodukt handle ist absolut falsch. Es handelt sich viel mehr um eine ernsthafte Anfrage, die sich bereits in fortgeschrittenem Zustand befindet.“

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Solange es keinen Titelsponsor oder neuen Besitzer gibt, ist auch die Namensänderung in der Warteschleife. Force India will alles in einem Aufwasch erledigen. Da vor Saisonbeginn kein offizieller Antrag bei der FIA und den Rechteinhabern eingegangen ist, wird sich im Verlauf der Saison auch nichts ändern. Die Sportbehörde will nicht, dass Teilnehmer unter der Saison ihren Namen ändern. Das würde nur Verwirrung stiften. Somit darf Force India frühestens 2019 anders heißen.

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