Nico Hülkenberg - Force India - GP Ungarn - Budapest - Rennen - Sonntag - 26.7.2015 xpb
Schweigeminute - GP Ungarn - Budapest - Rennen - Sonntag - 26.7.2015
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Start - GP Ungarn - Budapest - Rennen - Sonntag - 26.7.2015
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Start - GP Ungarn - Budapest - Rennen - Sonntag - 26.7.2015 66 Bilder

Force India klärt Unfälle auf

Es wäre Perez auch passiert

Der GP Ungarn war für Force India ein teures Wochenende. Nach zwei Unfällen waren zwei Autos Schrott. In beiden Fällen führte Materialbruch zum Crash. Force India hat die Unfallursachen aufgeklärt.

Der Schaden war am Ende sechsstellig. Force India produzierte beim GP Ungarn zwei Mal Schrott. Am Freitag legte Sergio Perez sein Auto aufs Dach, als in Kurve 10 die rechte Hinterradaufhängung nachgab. Im Rennen erwischte es Nico Hülkenberg. Am Auto des Deutschen brach am Ende der Zielgeraden der Frontflügel ab. Hülkenberg landete in den Reifenstapeln.

In der Fabrik wurden die Schäden untersucht, um der Unfallursache auf den Grund zu gehen. Für Nico Hülkenberg ist es deshalb kein Problem, sich in Spa wieder ins Auto zu setzen. "Der Unfall war schnell abgehakt. Ich habe das Vertrauen, dass die Jungs die Unfälle analysieren und eine Lösung finden werden.“

Die größte Krafteinleitung in 20 Jahren

Die Ingenieure sichteten Daten und untersuchten die Wrackteile. Dabei kam heraus, dass unterschiedliche Gründe zu den Materialbrüchen führten. Technikchef Andy Green erklärt zunächst den Perez-Unfall: "Beim Beschleunigen auf dem Randstein traten Kräfte auf, die wir noch nie gesehen hatten. Wir haben in alten Daten gegraben und in den letzten 20 Jahren nichts Vergleichbares gefunden. Die Aufhängung war für diese Last einfach nicht gebaut.“

Im Fall Hülkenberg liegt der Fall anders. Green nennt es einen "Fehler im Design." Die Ingenieure gingen den gesamten Designprozess der Frontflügelaufhängung noch einmal durch und entdeckten schnell den Fehler. Die entsprechenden Teil wurden neu konstruiert und verstärkt. Im Nachhinein war es gut, dass man Perez aus dem Rennen nahm, wenn auch aus einem anderen Grund. Der Mexikaner klagte über Bremsprobleme. "Wäre er weitergefahren, wäre ihm das gleiche wie Nico passiert."

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