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Posse um Force India-Startnummer

25.000 Euro Strafe auf Bewährung

Force India - Startnummern - Formel 1 - GP Spanien - 11. Mai 2017 Foto: ams 36 Bilder

Force India wurde nach dem GP Spanien zu einer Strafe von 25.000 Euro auf Bewährung verdonnert. Der Grund ist kurios: Die Startnummer ist von vorne nicht lesbar. Doch warum hat das keiner dem Team bei der technischen Abnahme gesagt?

15.05.2017 Michael Schmidt 2 Kommentare

Force India feierte gerade die 22 Punkte für die Plätze 4 und 5 von Sergio Perez und Esteban Ocon, da flatterte dem Team eine Vorladung zu den Sportkommissaren ins E-Mail-Postfach. Die Schiedsrichter warfen Force India vor, Artikel 9.2 des Sportgesetzes gebrochen zu haben. Darin steht: Jedes Auto hat die ihm zugewiesene Startnummer zu tragen. Sie muss von vorne lesbar sein. Der Fahrer hat sie auch auf dem Helm zu tragen.

Seit dem GP Spanien gilt zusätzlich: Die Startnummer muss 23 Zentimeter hoch und 4 Zentimeter dick sein. Nachdem die Sportkommissare eine Reihe von Fotos gesichtet hatten, kamen sie zu dem Schluss, dass man die Nummer am Force Indias von vorne nicht einwandfrei lesen kann. Weil sie hinter dem Höcker der Vorderradaufhängung aufgeklebt ist. Da verläuft das Chassis des VJM10 bereits gerade Richtung Cockpit.

Eine Frage der Perspektive

Teammanager Andy Stevenson staunte nicht schlecht, als er in die Rennleitung zitiert wurde. Auf seine Frage, warum man mit der Angelegenheit erst nach dem Rennen das Team belange, hieß es nur: Anordnung von ganz oben. Das ließ den Verdacht aufkommen, dass FIA-Präsident Jean Todt höchstpersönlich dahintersteckt. Ihm ist die klare Identifikation der Fahrer eine Herzensangelegenheit.

Stevenson stellte den Sportkommissaren drei Fragen, die Force India am Ende mit einer Geldstrafe auf Bewährung davonkommen ließen: Warum hat uns keiner bei der technischen Abnahme darauf hingewiesen? Warum wurde das Auto am Donnerstag als legal erklärt? Dann muss es auch noch am Sonntag legal gewesen sein, weil wir in der Zwischenzeit nichts an den Startnummer geändert haben. Was heißt von vorne sichtbar?

Stevenson führt aus: „Wenn ich mich vor das Auto stelle, kann ich die Nummer einwandfrei lesen. Von der Tribüne auch. Sie ist sogar größer als von den Regeln gefordert. Aus einer tiefen Perspektive ist die Nummer nicht sichtbar. Aber es steht nichts vom Blickwinkel in den Regeln. Es gibt bei jedem Auto eine Perspektive, aus der man die Nummern oder die Namen nicht erkennen kann.“

Warum kam Red Bull ungeschoren davon?

Auch auf die Frage, warum Red Bull ungeschoren davonkam, wusste die Kommissare keine befriedigende Antwort. Niemand hätte bei Red Bull eine Untersuchung verlangt, hieß es. Das sei keine Entschuldigung, konterte Force India. Die Sportkommissare können auch ohne direkte Aufforderung eine Untersuchung einleiten. Und bei Red Bull trete mit der Platzierung der Startnummern auf der Nase exakt das gleiche Problem auf.

Erst als Force India versprach, die Platzierung der Startnummer im Sinne der FIA zu lösen, brach das Eis. Wenn sich das Team in den nächsten 12 Monaten nichts zu Schulden kommen lässt, verfällt die 25.000 Euro-Strafe.

Neuester Kommentar

Hach jaa, die ach so "coole, neue" Formel 1 !!
Alles beim Alten - Willkür, "Vetternwirtschaft" und Politik, das war und ist die F1.

oxofrmbl 15. Mai 2017, 19:43 Uhr
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