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Formel 1 Bahrain 2010
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Formel 1: Diskussion über die Neueinsteiger

Sind die neuen Teams gefährlich?

In den Freien Trainings zum Grand Prix in Bahrain haben die Teams zum ersten Mal ein Gefühl dafür bekommen, was es heißt, mit der gesamten Konkurrenz auf der Strecke zu sein. Mit sechs Sekunden Rückstand könnte es Probleme mit den neuen Teams geben.

Das freie Training hat es gezeigt: Die neuen Teams sind noch weit vom Rest des Feldes entfernt. Zuletzt schloss sich auch Bernie Ecclestone an die Kritik von Ferrari an, die neuen Teams seien nicht Formel 1 würdig. Manche vergessen dabei aber, dass alle Rennställe klein angefangen haben und Zeit zum Wachsen brauchen.

Massa kritisierte die Sicherheit

Einige Piloten haben auch Bedenken beim Thema Sicherheit. Ferrari-Pilot Felipe Massa meinte schon vor dem Freien Training, er hoffe die neuen Teams würden nicht zur Gefahr. Nach den ersten Kilometern am Freitag (12.3.) in Bahrain sah man an den Zeitentabellen, worauf Massa anspielt.

Virgin-Pilot Timo Glock und die beiden Lotus-Piloten Jarno Trulli und Heikki Kovalainen hatten in der ersten Sitzung sieben Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Adrian Sutil. Im zweiten Freien Training konnten sie etwas aufholen. Doch Bruno Senna von Hispania Racing setzte dem ganzen mit 11 Sekunden Rückstand die Krone auf. Damit bewegte er sich auf dem Niveau der GP2-Rundenzeiten.

Vettel und Kubica haben Verständnis
 
Red Bull-Pilot Sebastian Vettel hat aber trotzdem Verständnis für die Newcomer. "Die langsamen Autos sind ein Thema", sagt der Deutsche. "Es ist nicht leicht für sie. Sie sind neu dabei und das muss man respektieren. Nichts gegen die Fahrer, aber wenn es so große Geschwindigkeitsunterschiede gibt, kann es immer Probleme geben."

Auf einer Strecke wie Bahrain sei das nicht so gravierend, meint Vettel, denn die Strecke ist übersichtlich. "Schlimmer ist Singapur mit vielen blinden Kurven. Aber wenn man fünf bis sechs Sekunden schneller ist, kann es immer gefährlich werden." Robert Kubica sieht die Situation ähnlich wie Vettel. Er sagt: "Man kann sie nicht von der Strecke kegeln. Es ist schwer für sie und schwer für uns. Das ist eben so."

Neulinge wollen aufpassen

Kovalainen verteidigte sich. "Man muss uns Zeit geben. Wir arbeiten hart und werden uns weiterentwickeln." Timo Glock kündigte bereits an: "Ich werde wohl mehr in den Rückspiegel als nach vorne schauen." Auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug sieht die Gefahr überschaubar: "Da sind überall kompetente Leute am Steuer."

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