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Mercedes GP beim Grand Prix von Malaysia

Schwere Prüfung für Mercedes GP

GP Australien Foto: xpb 49 Bilder

Beim Grand Prix von Australien erreichten Michael Schumacher und Nico Rosberg Platz zehn und fünf. Für Malaysia sind die Hoffnungen des Teams eher verhalten. Nicht ohne Grund, denn die Hitze wird Mercedes GP zu schaffen machen.

30.03.2010 Bianca Leppert

Noch vor der Saison zählten viele Mercedes GP eindeutig zu den WM-Favoriten. Immerhin ging das Team aus der Weltmeister-Mannschaft des vergangenen Jahres hervor und hat mit Michael Schumacher und Nico Rosberg eine hochkarätige Fahrerbesetzung. Nach zwei Rennen kommen jedoch erste Zweifel auf, ob Mercedes GP wirklich um den WM-Sieg kämpfen kann. Ein fünfter und ein zehnter Platz in Australien sind nicht gerade vielversprechend, auch wenn das Team lieber die positiven Aspekte hervorhob.

Mercedes GP wird mit der Hitze zu kämpfen haben

So konnte sich Mercedes GP auf eine schnelle Runde im Training steigern, wobei aber auch der Streckentyp und die kühlen Temperaturen am Samstag halfen. In Malaysia kommen dagegen extreme Hitze und schnelle, lange Kurven auf das Team zu. Dass Hitze dem Mercedes GP W01 nicht gerade gut bekommt, wissen wir spätestens seit Bahrain. Vor allem der überdurchschnittliche Reifenverschleiß machte den Silberpfeilen Schwierigkeiten. Auch das Untersteuerproblem könnte in den lang gezogenen Kurven des Sepang Circuits noch mehr Probleme bereiten.
 
"Das Team zeigte in Melbourne eine gute Leistung, auch wenn wir noch nicht soweit sind, ganz an der Spitze mitzufahren", sagt Ross Brawn und gibt damit offen zu, dass es noch Verbesserungspotential gibt. Auch Norbert Haug weiß um die schwierigen Vorraussetzungen in Kuala Lumpur. "Es ist - wie üblich bei diesem Rennen - auch dieses Mal mit extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit zu rechnen und üblicherweise gibt es obendrein auch immer wieder starke Regenfälle - ein Rennen unter Bedingungen wie in der Sauna, also", sagt Haug. Dementsprechend verhalten klingt die Zielvorgabe: "Unser Ziel ist es, in Malaysia weiter zu punkten und die Basis für fortgesetzte technische Verbesserungen zu schaffen. Es wäre natürlich besonders schön, beim Petronas-Heimspiel ein gutes Ergebnis zu holen."

Rosberg und Schumacher zuversichtlich
 
Petronas ist Titelsponsor von Mercedes GP. Der Druck eine gute Vorstellung abzuliefern, ist daher noch zusätzlich erhöht. Die Fahrer sehen dem dritten Grand Prix dieser Saison dennoch optimistisch entgegen und üben sich in Geduld. "Obwohl die Strecke von Sepang eine andere Charakteristik hat als die im Albert Park, sollten wir in Malaysia von unseren Entwicklungsschritten profitieren", meint Nico Rosberg.
 
Michael Schumacher sieht ebenfalls einen Fortschritt von Bahrain zu Australien und ist zuversichtlich für Malaysia. "Wir sind nicht zu weit weg, und ich bin zuversichtlich, dass da noch einiges kommen wird. Wir können daher mit dem guten Gefühl nach Malaysia fahren, dass wir uns seit Bahrain klar verbessert haben."

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