Michael Schumacher, Kart Bianca Leppert
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Michael Schumacher, Kart 6 Bilder

Formel 1: Michael Schumacher im Kart

Schumi wieder im Kart-Fieber

Michael Schumacher kann es nicht lassen. Er nutzte das freie Wochenende zwischen dem Monaco GP und dem Türkei GP, um wieder ein Kartrennen zu fahren. In der Schaltkartklasse trat er im hessischen Oppenrod an und wurde zwei Mal Zweiter.

In den vergangenen Wochen jagte ein Formel 1-Rennen das nächste. Barcelona, Monaco und am kommenden Wochenende steht das nächste Rennen in Istanbul an. Für Michael Schumacher kein Hindernis, zwischendrin auch noch ein Kartrennen zu bestreiten. Klingt zwar etwas stressig, ist für Schumacher aber eine willkommene Abwechslung.

Kartrennen sind für Michael Schumacher gutes Training

"Mich zwingt ja keiner dazu", sagte Schumacher gegenüber auto-motor-und-sport.de bei der DMV Kart Championship in Oppenrod. "Der Spaß steht im Vordergrund. Das ist eigentlich auch der einzige Grund, warum ich das mache." Natürlich hat das Kartfahren auch einen positiven Nebeneffekt für ihn. Es ist ein gutes Training für Zweikämpfe. "Ich lerne hier nicht mehr viel dazu, aber man kann viel überholen."
 
In den beiden Rennen auf der Kartbahn in Oppenrod hatte Schumacher dieses Mal aber nicht allzu viele Überholmöglichkeiten. Im Zeittraining qualifizierte sich Schumacher als Vierter. Im ersten Rennen machte der siebenmalige Weltmeister einen Platz beim Start gut und überholte schließlich noch einen Konkurrenten und wurde Zweiter. Im Finalrennen am Nachmittag behauptete sich Schumacher vom Start bis zum Rennende auf dem zweiten Platz.

Ist Michael Schumacher das Verletzungsrisiko im Kart nicht zu hoch?

Zwei relativ ruhige Rennen für Schumacher. Aber hat er nicht trotzdem Bedenken, sich zu verletzen und damit möglicherweise eine Formel 1-Pause einlegen zu müssen? "Das könnte mir ja auch in der Formel 1 passieren", wiegelt Schumacher ab. "Es gibt wenige Sportarten, die einen gefährlicheren Grad haben als die Formel 1. Kartfahren zähle ich eher zu den ungefährlichen Sportarten."
 
Schumacher blickt nach diesem Wochenende nun nur noch nach vorne und konzentriert sich auf den Grand Prix der Türkei. Über die Zeitstrafe beim Grand Prix von Monaco für das Überholmanöver mit Fernando Alonso macht er sich keine Gedanken mehr. Auch sein Team Mercedes GP hat sein Vorhaben Berufung einzulegen, wieder verworfen. "Mir ist das vernünftig erklärt worden und deshalb ist die Sache für mich abgehakt", sagte Schumacher.

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