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Bridgestone F1-Reifen
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Formel 1-Reifenlieferant für 2011

Michelin fordert Wettbewerb

Michelin wird weiterhin als möglicher Reifenlieferant für die Formel 1 gehandelt. Nachdem Bridgestone seinen Ausstieg aus der Königsklasse bekannt gegeben hat, sucht man händeringend einen Nachfolger. Doch Michelin fordert Konkurrenz.

Im Rahmen der Le Mans Series in Le Castellet sagte ein Michelin-Sprecher zu Thema Formel 1: "Wir sind daran interessiert, aber es müssen die richtigen Bedingungen sein. Wer weiß, was passiert."

Technologieaustausch und Umweltschutz für Michelin wichtig

Mit den richtigen Bedingungen spricht er das Thema Wettbewerb an. Michelin möchte keine Monopolstellung in der Königklasse haben. "Wir brauchen den Wettbewerb, um unsere Reifentechnologie zu verbessern. Unser neue Pilot 3 Reifen ist zum Beispiel mit der Technologie ausgestattet, die für Le Mans entwickelt wurde. Das wollen wir auch von der Formel 1. Zudem muss es auch die Möglichkeit geben, den Umweltschutz zu verbessern. Zum Beispiel mit einer Green X Challenge." Die Green X Challenge schreibt Michelin im Sportwagenbereich aus und belohnt damit das energie-effizienteste Sportwagen-Team.
 
Aber nicht nur diese Idee könnte man aus dem Sportwagen-Bereich in die Formel 1 übertragen. Eine Wechsel auf die Reifengröße der LMP1 Klasse würde auch die Türen für Yokohama und Dunlop öffnen. Michelin wiegelt jedoch ab und will wohl stattdessen auf Niederquerschnittsreifen in 18 Zoll setzen. Momentan fährt die Formel 1 mit 13 Zoll großen Reifen von Bridgestone.

Ohne Konkurrenz will Michelin Geld sehen
 
Sollten die Japaner ihren Ausstieg aber tatsächlich wahr machen und sich kein weiterer Reifenlieferant neben Michelin finden, wird Michelin die Formel 1 nur gegen Bezahlung ausstatten. Nach Einschätzung von Experten könnten dabei je nach Reifenmenge Kosten zwischen zwei und fünf Millionen Euro auf ein Team zukommen. Zusätzlich fordern die Franzosen Bandenwerbung.

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Motorsport Aktuell Michelin Slicks Ja zur Formel 1, aber nur gegen Geld Formel 1: Michelin als Reifenausrüster

Die Formel 1 steht vor einem Problem.

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