Formel 1 Reglement

Formel 1 ab 2013 mit 1,6-Liter-Turbo-Motor

FIA Flagge Foto: dpa 35 Bilder

Bei der Tagung des FIA Welt-Motorsportrats am Freitag (10.12.) in Monaco wurde der Wechsel zum 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder ab 2013 endgültig beschlossen. Daneben wurde das Verbot zur Teamorder abgeschafft.

Mit dem Treffen des FIA Welt-Motorsportrats in Monaco, wo am Abend auch die Formel 1 Meisterehrung stattfindet, stellte die Formel 1 ihre Weichen für die Zukunft. Wichtigste Neuerung: Der 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder wird ab 2013 definitiv kommen. Die Motoren sollen 35 Prozent Sprit einsparen und mit Energie-Rückgewinnungs-Systemen ausgestattet sein.
 

Kein Verbot der Stallorder

Jedem Fahrer stehen 2013 fünf Aggregate zur Verfügung, danach sind es nur noch vier Stück pro Jahr. Das Benzin darf mit höchstens 500 bar eingespritzt werden, das Drehzahllimit liegt bei 12.000 Umdrehungen. KERS war nie verboten und wird 2011 wie von einigen Teams schon angekündigt, sein Comeback feiern.

Neben dem Wechsel von V8-Motoren zum 1,6-Liter-Turbo hat die letzte Sitzung im Jahr 2010 noch weitere Neuerungen hervorgebracht. So wird es ab 2011 kein Verbot der Stallorder mehr geben. Damit reagiert man auf den verzwickten Fall, dass sich Stallorder wie im Fall Ferrari ohnehin nicht vollständig beweisen lässt. Allerdings wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dem Ansehen des Sports kein Schaden zugefügt werden darf. Außerdem wird die Breite der Fahrspur in der Boxengasse begrenzt, die Intermediate-Reifen wieder eingeführt und der Renndirektor erhält die Möglichkeit, die Boxengasse aus Sicherheitsgründen während einer SafetyCar-Phase zu schließen.

Klarere Regeln zu verstellbarem Heckflügel

Darüber hinaus soll es angepasste Strafen für diejenigen geben, die nicht beide trockene Reifenmischungen in einem Rennen nutzen. Das Getriebe muss in der nächsten Saison fünf statt vier Rennen halten und es soll noch einmal klargestellt werden, wann das SafetyCar überholt werden darf. Weiter zählt zu den Regeländerungen die Verfeinerung der Regeln zum verstellbaren Heckflügel und die klare Festlegung, wie die Messmethode aussehen soll, mit der beispielsweise die sogenannten Flatter-Frontflügel, die 2010 für Diskussionen sorgten, überprüft werden können. Daneben sollen die Beine der Fahrer mit Veränderungen an der Nase des Autos besser geschützt werden.

Ab 2012 sollen dann der Boxenfunk für alle Fernsehanstalten öffentlich werden, Benzinmischungen aus Biomasse erlaubt sein sowie die Aufhängungs-Gestänge limitiert werden.

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