Robert Kubica Renault F1
Renault F1 R30
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Formel 1: Robert Kubica

"Weiterentwickeln und aufholen"

Robert Kubica geht beim Grand Prix von Bahrain zum ersten Mal in einem Renault an den Start. Der Pole ist sich bewusst, dass es noch viel Verbesserungspotenzial gibt, ist aber gleichzeitig mit dem Ergebnis der Testfahrten zufrieden.

"Es ist schwierig zu sagen, wo wir sind und sein werden. Ich habe ehrlich gesagt keine Idee, wo wir stehen", sagte Kubica am Donnerstag (11.3.) in Bahrain.

Formel 1: Kubica setzt auf Zeit

Zumindest einen kleinen Anhaltspunkt gaben die Testfahrten. Betrachtet man nur die Probeläufe in Jerez, sähe Renault gar nicht so schlecht aus, erklärt der Pole, in Barcelona war allerdings der Wurm drin. Zudem gaben die Testfahrten wegen der unterschiedlichen Spritmengen auch nur begrenzt Auskunft über den Stand der einzelnen Teams. "Ich glaube, wir müssen noch ein paar Rennen warten", meint Kubica. "Wir haben das Meiste erreicht, was wir uns für Februar vorgenommen haben. Wir sind bereit."
 
Kubica ist wie alle anderen Formel 1-Piloten froh, dass es nun endlich wieder losgeht. Die Spekulationen um die Zukunft des Formel 1-Engagements von Renault im Winter gehören der Vergangenheit an. "Ich glaube, wir brauchen Zeit", meint der Pole. "Betrachtet man das vergangene Jahr, starten wir von weit hinten. Die meisten Teams haben ihre Autos aufbauend auf dem letztjährigen Auto konzipiert. Wir müssen schauen, dass wir weiterentwickeln und aufholen."

Kubica vergleicht sich nicht mit Alonso

Was das neue Team angeht, hatte Kubica keine Schwierigkeiten sich einzugewöhnen. Klar gibt es Unterschiede zwischen den Teams in Sachen Mentalität und Arbeitsweise, aber der Renault-Pilot fühlte sich auf Anhieb wohl und musste sich lediglich bei Kleinigkeiten wie der anderen Anordnung von Knöpfen am Lenkrad umstellen. Ein Ersatz für Fernando Alonso will er aber nicht sein. "Ich bin ich und versuche meinen Job zu machen", sagt Kubica selbstsicher. "Jeder bei Renault weiß, dass die Zeiten, in denen man Weltmeisterschaften gewonnen hat, weit zurückliegen. Wir müssen realistisch sein und einen besseren Job als im vergangenen Jahr machen."
 
Seinen neuen Teamkollegen Vitaly Petrov sieht Kubica dabei nicht als Hindernis. Bei den Testfahrten spielte seine mangelnde Erfahrung in einem Formel 1-Auto kaum eine Rolle. "Die Fahrer geben nur Feedback und eine Richtung für die Weiterentwicklung an. Klar, er ist neu und muss lernen. Das wird sicher Zeit brauchen. Aber ich denke, er ist okay."

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