Formel 1-Statistik

Die Zahlen der F1-Saison 2010

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Wo gab es die meisten Zuschauer? Bei welchem Grand Prix zeigte das Thermometer die niedrigsten Temperaturen? Und wo waren die Zeitabstände am Geringsten? Unsere große Formel 1-Saisonstatistik gibt die Antworten.

Die Formel 1-Saison 2010 war lang. 19 Grand Prix standen im Kalender. Nur 2005 gab es genauso viele Rennen. Doch damals war der Spuk in 224 Tagen vorbei. Diesmal zog sich die Saison über 245 Tage. Es wurden 1.129 Runden oder 5.793 Kilometer abgespult. Acht Mal startete der Sieger von der Pole Position. Jenson Button gewann den GP China von Startplatz 5. Es war der schlechteste Startplatz eines Siegers.

Der längste Grand Prix gehörte mit 310,4 Kilometern Malaysia. Der kürzeste findet traditionell in Monaco statt. Dort werden nur 260,5 Kilometer gefahren. In Bezug auf die Zeit mussten die Zuschauer des GP Korea die meiste Geduld aufbringen. Inklusive Pause dauerte die GP-Premiere im fernen Osten fast drei Stunden. Dafür geht Monza immer wie im Flug vorüber. 1:16.24,572 Stunden sind Minusrekord.

Sechs Führungswechsel in Kanada

Es gab zwar mehr Überholmanöver als in der Saison 2009, doch an der Spitze änderte sich nur wenig. Der GP Kanada war mit sechs Führungswechseln der Spitzenreiter. Dem stehen sechs Start/Ziel-Siege gegenüber. Insgesamt gab es 34 Führungswechsel, was einen Schnitt von 1,8 pro Rennen ergibt. Der höchste Rundenschnitt wurde wie üblich in Monza erzielt. Fernando Alonso schaffte im Training eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 254,445 km/h.

Kontrapunkt war die Pole-Zeit von Monaco-Sieger Mark Webber. Eine Runde durch die Stadt durchmaß der Red Bull-Pilot mit 162,869 km/h. Dass der GP Korea als das langsamste Rennen der Saison in die Rekordbücher eingeht, liegt an der fast 50-minütigen Pause, die im offiziellen Ergebnis mit eingerechnet wird. Wer für 308,6 Kilometer 2:48.20,810 Stunden braucht, kommt eben nur auf einen Schnitt von 109,997 km/h.

Webber mit Abstand der Schnellste

Mark Webber war es vergönnt, die größten Abstände zwischen sich und den Zweitplatzierten zu legen. Sowohl im Training als auch im Rennen. Sein Trainingsvorsprung in Malaysia betrug dank seines Reifenpokers 1,346 Sekunden. Und der Abstand auf Alonso beim GP Spanien 24,065 Sekunden. Dagegen fuhr sich Sebastian Vettel in Hockenheim mit dem Minimalvorsprung von 0,002 auf Alonso in die Pole Position. Alonso wiederum fegte in Singapur mit nur 0,293 Sekunden Vorteil über den Zielstrich.

Im Mittel füllten am Renntag 73.158 Zuschauer die Tribünen. Der bestbesuchte Grand Prix war Silverstone mit 115.000 Zuschauern. Dafür kamen nur 40.000 Besucher nach Monte Carlo. Es war die Quittung für jahrelange Abzockerei im Fürstentum.

Schumi treibt den Schnitt nach oben

Insgesamt nahmen 28 Fahrer für zwölf Teams an den 19 Läufen zur Formel 1-WM teil. Der Altersdurchschnitt betrug 27,36 Jahre. Michael Schumacher trieb die Quote mit seinen 41 Lenzen  nach oben.

19 Piloten landeten wenigstens ein Mal in den Punkterängen. Von den neuen Teams war keiner dabei. Das liegt an einer Ausfallquote von nur 25,3 Prozent. Drei Viertel des Feldes kam immer ins Ziel. Und unter den Ausgefallenen waren meistens die Fahrer von Lotus, Virgin und Hispania.

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