F1-Strecke in Südkorea

Chandhok dreht erste Runden in Korea

Korea International Circuit Foto: Red Bull 26 Bilder

Mit einer Showfahrt von F1-Pilot Karun Chandhok hat Südkorea seine Formel-1-Strecke eröffnet und damit die Sorgen um eine Absage seines Premierenrennens gemildert. Der Inder drehte am Samstag (3.9.) 14 Runden in einem Red Bull-Renner.

Sieben Wochen vor dem geplanten Grand Prix drehte Karun Chandhok am Samstag (3.9.) im Red Bull-Formel 1-Auto des vergangenen Jahres 14 Runden auf der Baustelle des Korean International Circuit.

"Die Garagen und Teamgebäude sehen praktisch fertig aus, die Tribünen auch. An der Strecke selbst ist noch etwas mehr Arbeit notwendig", sagte Chandhok. "Die Organisatoren sehen sich im Zeitplan und meinen, dass alles rechtzeitig bereit ist."

Korea-Strecke noch nicht fertig

In den vergangenen Wochen war mehrfach über Verzögerungen bei der Fertigstellung des Kurses in der Nähe von Yeongam berichtet worden. Bilder von der Baustelle hatten zuletzt die Zweifel an einer Austragung des Großen Preises von Südkorea genährt. Auch auf den Bildern der ersten Showfahrt sind noch deutliche Spuren der Baustelle zu erkennen.

Noch ist der Kurs nicht endgültig vom Internationalen Automobilverband (FIA) abgenommen. Laut Regelwerk hätte die Prüfung der FIA-Inspektoren bereits im Juli stattfinden müssen. Ein Termin für die Abschluss-Inspektion sei noch nicht gefunden, teilten die Streckenbetreiber mit. Der Grand Prix ist für den 24. Oktober als drittletzter WM-Lauf geplant.

Korea-Kurs direkt am Meer

Formel-1-Pilot Chandhok, der in dieser Saison für den HRT- Rennstall fährt, sprang beim PR-Termin in Südkorea für die Red-Bull-Stammfahrer Sebastian Vettel und Mark Webber ein. Beide waren durch andere Verpflichtungen verhindert.

"Es ist eine wirklich interessante Streckenführung. Und die Lage ist nett, wir schauen auf das Meer", meinte der 26-Jährige. Neben Chandhok waren auch ein Formel-BMW-Auto und mehrere Tourenwagen auf der Strecke.

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