Stoffel Vandoorne - McLaren - F1-Test - Abu Dhabi 2015 Pirelli
Alfonso Celis Jr - Force India - F1 Test - Abu Dhabi - Dienstag - 1.12.2015
Pirelli - F1 Test - Abu Dhabi - Dienstag - 1.12.2015
Pirelli - F1 Test - Abu Dhabi - Dienstag - 1.12.2015
Sebastian Vettel - Ferrari - F1 Test - Abu Dhabi - Dienstag - 1.12.2015
Valtteri Bottas - Williams - F1 Test - Abu Dhabi - Dienstag - 1.12.2015 17 Bilder

Formel 1-Test Abu Dhabi 2015

McLaren-Bestzeit bei Ultrasoft-Debüt

Stoffel Vandoorne hat sich beim eintägigen Test nach dem Formel 1-Saisonfinale in Abu Dhabi auf gleicher Strecke die schnellste Zeit gesichert. Die 12-stündigen Übungsfahrten am Dienstag (1.12.2015) standen im Zeichen von Pirelli.

Pirelli bringt für die nächste Formel 1-Saison einen zusätzlichen Reifen ins Spiel. Die Ultrasoft-Gummis kommen als weichste aller Mischungen. Sie sollen vor allem als "aggressive Wahl" auf Straßenkursen eingesetzt werden.

Verschiedene Prototypen des Ultrasoft-Reifens

Beim Reifentest in Abu Dhabi am Dienstag (1.12.2015) schnallten die 10 Teams zum ersten Mal überhaupt diverse Versuchsträger des weichsten Klebers an ihre Autos. Eine finale Version will der italienische Reifenlieferant nach Auswertung aller Testdaten bestimmen. Zudem ließ Pirelli während des Testtages neue Konstruktionen für Vorder- und Hinterreifen ausprobieren. Alle Prototyp-Reifen blieben unmarkiert. Damit soll bezweckt werden, dass die Teams keinerlei Rückschlüsse oder Vergleiche ziehen können.

Die Testfahrten starteten um neun Uhr in der Früh und wurden erst um 21 Uhr Ortszeit beendet. Damit war es der längste Testtag in der Geschichte der Formel 1. Die Medien blieben übrigens ausgesperrt. Insgesamt spulten die Fahrer 1.084 Runden ab. Das entspricht rund 6.020 Kilometern. Die schnellste Runde drehte Stoffel Vandoorne. Der McLaren-Nachwuchsfahrer und amtierende GP2-Meister umrundete den 5,554 Kilometer langen Kurs in 1:44.103 Minuten - immerhin eine Bestzeit für die gebeutelte McLaren-Mannschaft in diesem Jahr.

Dahinter reihte sich Kimi Räikkönen im Ferrari ein. Vor Marcus Ericsson (Sauber) und Jolyon Palmer (Lotus). Die Reihenfolge und die Zeiten dürfen aber getrost als Randnotiz angesehen werden. Den Teams war es während der Tests untersagt, neue Teile auszuprobieren oder ihre gewünschten Setups einzustellen. Alle Vorgaben über das Programm machte Pirelli.

Entsprechend verzichteten Teams wie zum Beispiel McLaren oder Mercedes auf den Einsatz ihrer Stammpiloten und setzten stattdessen auf Nachwuchskräfte. Im Falle von Mercedes griff Pascal Wehrlein ins Lenkrad des AMG W06. Bei Ferrari schoss sich stattdessen neben Räikkönen auch Sebastian Vettel auf die neuen Reifen ein.

Formel 1-Test Abu Dhabi

Fahrer Team Zeit Runden
1. Stoffel Vandoorne McLaren 1:44.103 Minuten 99
2. Kimi Räikkönen Ferrari 1:44.456 Min. 56
3. Marcus Ericsson Sauber 1:44.480 50
4. Jolyon Palmer Lotus 1:44.568 90
5. Sebastian Vettel Ferrari 1:44.940 56
6. Pascal Wehrlein Mercedes 1:45.605 107
7. Daniel Ricciardo Red Bull 1:45.805 57
8. Max Verstappen Toro Rosso 1:45.849 54
9. Nico Hülkenberg Force India 1:45.852 71
10. Valtteri Bottas Williams 1:45.940 103
11. Daniil Kvyat Red Bull 1:46.309 48
12. Carlos Sainz Toro Rosso 1:46.995 56
13. Adderly Fong Sauber 1:48.439 57
14. Alfonso Celis Jr Force India 1:48.545 65
15. Rio Haryant Manor 1:49.593 56
16. Jordan King Manor 1:49.661 59
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Auch 2015 haben wir uns am Rande des Abu Dhabi GP wieder auf die Jagd nach...

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