Formel 1-Test für Winkelhock

Markus Winkelhock darf erstmals ein Formel-1-Auto testen. Der Sohn des 1985 tödlich verunglückten Rennfahrers Manfred Winkelhock bestreitet am 10. Dezember im spanischen Jerez erste Testfahrten für das neu formierte Midland-Team.

"Wir erwarten von ihm, dass er einen guten Test absolviert", sagte Midland-Teammanager Manfredi Ravetto. Der Italiener fungierte in der Saison 2005 vor seinem Wechsel zu Midland als Teammanager im Draco-Team, für das Winkelhock erfolgreich die Renault World Series bestritt.

"Wir glauben an Markus und möchten mit ihm zusammenarbeiten", sagt Ravetto. Als erster Midland-Pilot steht Ex-Minardi-Fahrer Christijan Albers fest. Den Platz als Freitags-Testfahrer hat sich der Niederländer Niki Pastorelli gesichert. Midland-Teamchef Colin Kolles sagt: "Ich kenne Markus seit seiner Formel König-Zeit. Ich schätze ihzn als Person und als sehr schnellen Fahrer. Er ist sehr professionell. Wir lassen ihn nicht testen, um mit ihm Geld zu verdienen."

Markus Winkelhock: "Vater war ein Ansporn"

"Dass mein Vater es bis in die Formel 1 geschafft hat, war dies auch für mich immer ein Ansporn", sagt der 25-jährige Winkelhock. "Daher bin ich auch vom DTM-Tourenwagen in diesem Jahr zurück in den Formelsport gewechselt."

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