Formel 1: Red Bull

Vettel mit F-Schacht und neuem Chassis

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 28 Bilder

Sebastian Vettel erhält in Istanbul ein neues Chassis. Nach dem Rennen in Monaco hatten die Red Bull-Ingenieure ein kleinen Bruch festgestellt worden. Auch das F-Schacht-System will Red Bull in der Türkei erstmals auf der Strecke testen.

Sebastian Vettel wurde beim Grand Prix von Monaco hinter seinem Teamkollegen Mark Webber zwar Zweiter, so richtig rund lief es aber trotzdem nicht. Der Deutsche hatte vor allem bei den Restarts Probleme, seine Reifen auf Temperatur zu bringen.

Das Chassis hatte einen kleinen Bruch

"Bei den Untersuchungen in der Firma haben wir einen Schaden am Chassis gefunden, der gut dazu beigetragen haben kann", erklärt Teamchef Christian Horner. "Es war ein kleiner Bruch, der aufgetaucht ist. Wir hätten es auch reparieren können, aber es war einfacher das Chassis zu wechseln."

Red Bull geht damit auf Nummer sicher. Wie lange dieser Bruch schon an Vettels Chassis war, kann Horner nicht sagen. "In Barcelona hatte es wahrscheinlich noch keine Auswirkungen. Es ist schwierig zu sagen, wann das genau passiert ist. Nun sollte er hier mit einem neuen Chassis aber in einer guten Form sein."

Nicht nur das Chassis ist neu. Am Freitag testet das Team aus Milton Keynes auch zum ersten Mal das neue F-Schacht-System und reiht sich damit in die Riege von McLaren, Ferrari, Williams, Sauber, Ferrari und Force India ein. "Wir fahren mit dem F-Schacht am Morgen. Dann schauen wir uns die Daten an. Es ist mehr ein Versuch. Dann entscheiden wir, ob wir es auch am Nachmittag einsetzen", sagt Horner.

Keine leichte Aufgabe, das F-Schacht-System zu integrieren

Für Red Bull war es aber alles andere als einfach, das System in das bestehende Konzept zu integrieren. Schließlich dürfen 2010 keine Veränderungen am Chassis vorgenommen werden und somit durfte auch kein zusätzliches Loch für das System gebohrt werden. "Das McLaren-System wurde klar mit dem Chassis designt, wahrscheinlich auch bei Sauber. Es war eine größere Herausforderung es nachträglich zu integrieren. Es ist ein kompliziertes System und sehr clever. Aber die Frage ist der Nutzen."

Mark Webbers Nutzen für das Team steht indes nicht zur Debatte. Mit zwei Siegen in Folge, steigerte der Australier seinen Marktwert enorm. Deshalb wird Webber so wie es aussieht, auch weiterhin für die roten Bullen fahren. "Es ist nur noch eine Frage des Papierkrams mit seinem Management", sagte Horner.

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