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Formel 1 wird schneller

Zum Melbourne-Rekord fehlen 2,7 Sekunden

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 14. März 2015 Foto: xpb 75 Bilder

Mehr Leistung, mehr Abtrieb, bessere Reifen, aber neun Kilogramm mehr Gewicht. Das sind die Eckdaten der 2015er Formel 1-Autos. Die Rundenzeiten fallen. Trotzdem fehlten der Trainingsbestzeit von Lewis Hamilton noch 2,798 Sekunden auf den Melbourne-Rekord.

15.03.2015 Michael Schmidt

Die Testfahrten haben es bereits angedeutet. Die 2015er Formel 1-Autos werden im Schnitt rund zwei Sekunden schneller sein als ihre Vorgänger. Die Zutaten dazu erklären den Zeitensprung. Die Motoren sind stärker, die Autos generieren mehr Abtrieb, und Pirelli hat bessere Hinterreifen gebaut. Da lässt es sich verschmerzen, dass die Autos über den Winter um neun Kilogramm schwerer geworden sind.

Der direkte Vergleich der Trainingszeiten mit 2014 ist nicht möglich. Vor einem Jahr regnete es in der Qualifikation. Die Pole Position von Lewis Hamilton muss den Vergleich zu der Ära aushalten, als es noch keine Hybrid-Technik und Energiesparformel gab. Seit 1996 fährt die Formel 1 in Melbourne. Hamiltons Runde von 1.26,327 Minuten reiht sich in der Rangliste aller 20 Trainingsbestzeiten auf Platz 9 ein.

Gewichtshandikap kostet 1,8 Sekunden

Den Trainingsrekord hält Sebastian Vettel aus dem Jahr 2011. Der vierfache Weltmeister peitschte seinen Red Bull RB7-Renault damals in 1.23,529 Minuten um den Kurs. Hamilton fehlten auf diese Zeit noch 2,798 Sekunden. Es wird wohl noch zwei Jahre dauern, bis die Hybrid-Formel dort angelangt ist. Wenn es sie bis dahin noch gibt.

Man muss den Zeitunterschied relativieren. Die heutigen Motoren haben im Qualifikationstrim zwischen 70 und 100 PS mehr als der V8 aus dem Jahr 2011. Allerdings sind die Autos auch 61 Kilogramm schwerer als vor vier Jahren. Das Gewichtshandikap macht allein 1,8 Sekunden in der Rundenzeit aus.

Dazu kommt der Abtriebverlust durch immer restriktivere Regeln. 2014 durfte die Nase noch hoch sein und der Auspuff in den Diffusor blasen. Vettel hält allerdings nur den Rekord im Training. Im Rennen war die Formel 1 aus der Saison 2004 schneller. Michael Schumachers schnellste Rennrunde von 1.24,125 Minuten wird auch so bald nicht gebrochen werden.

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