Formel 1 WM 2010

Auch Williams hat sich eingeschrieben

GP Monaco 2009 Foto: dpa 64 Bilder

Williams hat sich als erstes der aktuellen Teams für die Formel 1-WM 2010 eingeschrieben. Der englische Rennstall schert damit aus der von der Teamvereinigung FOTA angestrengten Verweigerung aus.

Das Ringen um ein tragfähiges Modell für die Zukunft der Formel 1 ist in eine neue Phase getreten. Am Sonntagmorgen (24.5.) hatten sich die zehn in der FOTA organisierten Teams auf drei Punkte geeinigt: Man will sich weiter Gedanken über die Kostenreduzierung machen, ohne das Unwort Budgetdeckel zu benutzen. Man will auf der Basis des 2009er Reglements weiterdiskutieren. Und man will das Concorde Abkommen mit einer Startgarantie bis 2012 unterzeichnen.

Williams als Streikbrecher

Der Haken dabei: Diese Garantie wurde bislang nur von den Sportchefs abgesprochen. Bis jetzt hat weder bei BMW, Mercedes, Renault noch bei Toyota die Vorstandsetage schriftlich die Teilnahme bis 2012 bestätigt. Die treibenden Kräfte in der FOTA, Ferrari, Renault und Toyota, versuchten den Teams das Versprechen abzuringen, sich so lange nicht für die Formel 1-WM 2010 einzuschreiben, bis nicht eine Lösung in dem Streit mit der FIA gefunden wurde. Streikbrechern wurde damit gedroht, dass es andernfalls keine Motoren von den in der FOTA organisierten Herstellern gebe.

Trotzdem hat sich Williams als erstes FOTA-Team für die nächstjährige Formel 1-Weltmeisterschaft eingeschrieben. Geschäftsführer Adam Parr begründete den Schritt damit, dass Williams sowohl mit der FIA als auch den kommerziellen Rechteinhabern bindende Verträge bis 2012 habe. Gleiches trifft übrigens für Ferrari zu. Parr sieht die Aktion nicht als Anschlag auf die FOTA: "Wir unterstützen weiter die Linie der FOTA und werden mitarbeiten, einen gemeinsamen Weg zur Kostenreduzierung zu finden, so dass einerseits die großen Teams damit zufrieden sind, andererseits kleine Teams teilnehmen können."

Motorenpartnerschaft mit Toyota beendet?

Da Williams sich nicht an dem Motoren-Embargo stört, ist davon auszugehen, dass die Ehe mit Toyota beendet ist. Ein weiteres Indiz für die immer lauter werdenden Rückzugsgerüchte um Toyota. Williams könnte seine Kontakte zu Cosworth auffrischen, aber auch bei Mercedes anklopfen.
 
Mercedes nimmt in dem Konflikt zwischen Teams und FIA eine gemäßigte Rolle ein. Zu dem Zeitpunkt, als die FOTA-Teams in Monte Carlo im Renault-Motorhome tagten, trafen sich Max Mosley und Bernie Ecclestone mit Mercedes-Finanzchef Bodo Uebber und Rennleiter Norbert Haug. Der Vorschlag, ein Budgetlimit stufenweise von 100 auf 40 Millionen Pfund einzuführen, stammt von Mercedes. Die FIA macht dem schwäbischen Autokonzern die Formel 1 mit dem Vorschlag schmackhaft, Großlieferant für Motoren und KERS zu werden.

Live Abstimmnung 0 Mal abgestimmt
Kann die Formel 1 ohne Ferrari leben?
Ja, Ferrari ist auch nur eins von zehn Teams.
Nein, Ferarri und Formel 1 sind untrennbar.
Nur wenn die anderen Hersteller dabei bleiben.
Die neue Ausgabe als PDF
SUV 01/2019, Shibata R31 Roadhouse Suzuki Jimny Suzuki Jimny Tuning Monster Truck, G-Klasse-Kopie oder Land-Rover-Klon Kia Telluride Detroit Motor Show 2019 Kia Telluride SUV (2019) Neuer großer Korea-SUV mit acht Sitzen
Promobil
Luxemburg Wohnmobil-Tour Luxemburg Durch die Ardennen-Region Éislek Skydancer Apero (2019)
CARAVANING
Camping Tiroler Zugspitze Campingplatz-Tipp Zugspitze Camping an der Zugspitze Camping Porto Sole - Titel Campingplatz-Tipp Kroatien Camping Porto Sole
Anzeige
Gebrauchtwagen Angebote