Formel Schmidt GP 70 Jahre F1

Doch Hoffnung auf spannende WM?

Max Verstappen belebt mit seinem Sieg im Jubiläumsrennen der Formel 1 die Weltmeisterschaft. Red Bull kündigt Upgrades an. Muss Mercedes doch noch einmal zittern? Unsere Experten beantworten die Frage in der neuen Ausgabe "Formel Schmidt".

Mercedes stolperte in Silverstone über Reifenprobleme. Max Verstappen war zur Stelle und feierte seinen ersten Saisonerfolg. Es war ein Befreiungsschlag für Red Bull nach Wochen der Prügel. Mercedes hatte die ersten Saisonrennen nach Belieben dominiert, und der Konkurrenz die Luft zum Atmen genommen. Doch nach dem Triumph wittert der Rennstall aus Milton Keynes doch seine Chance, den Serienweltmeister zu stürzen.

Den ersten Mercedes hat Verstappen bereits kassiert. Der Sieg in Silverstone brachte ihn vorbei an Valtteri Bottas. Lewis Hamilton ist noch 30 Punkte vorneweg. Doch ein Ausfall und das Titelrennen wäre wieder offen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff warnt: "Wir haben eine Weltmeisterschaft. Alle sagten, dieses Jahr wäre für uns ein Spaziergang durch den Park. Mitnichten. Red Bull hatte im Rennen das schnellere Auto. Wir hatten zeitweise nicht mal das zweitschnellste. Wäre Verstappen nicht in Österreich ausgefallen, würden wir jetzt schon mehr unter Druck stehen."

Vettel kommt nicht in Schwung

Doch Red Bull ist klar: Mercedes hat nach wie vor das schnellste Auto. Mit Abstand. Da muss noch mehr kommen aus Milton Keynes. Wie schätzen unsere Experten den Titelkampf ein? Kann Red Bull vielleicht doch die übermächtigen Mercedes herausfordern oder war Verstappens Triumph nur möglich, weil eine Reihe Faktoren dazu führte, dass die Silberpfeile ihr gewohntes Tempo nicht anschlagen konnten?

In der neuen Folge von Formel Schmidt beleuchten unsere Formel 1-Experten auch die Situation bei Ferrari. Warum ist nur eines der roten Autos schnell und das andere langsam? Warum büßt Sebastian Vettel fast eine halbe Sekunde auf Teamkollege Charles Leclerc ein? Beim einen Deutschen wollte es überhaupt nicht laufen, beim anderen schon. Nico Hülkenberg vertrat Sergio Perez ein zweites Mal.

Diesmal hielt der Racing Point länger als nur bis Sonntagvormittag. Die Technikprobleme waren vergessen, und Hülkenberg raste auf den dritten Startplatz und im Rennen auf einen soliden siebten Rang. Applaus für den Rückkehrer auf Zeit. Schauen Sie rein in unser Formel 1-Video zum Jubiläum der Königsklasse – es lohnt sich.

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