FOTA

Teams verfassen ein Grundgesetz

Foto: Wolfgang Wilhelm

Die Vereinigung der Formel 1 hatte am Donnerstag (11.9.) in Monza ihre konstituierende Sitzung. In dem vierstündigen Treffen der zehn Teamchefs unter Vorsitz von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo wurden die Statuten der FOTA (Formula One Team Association) festgelegt.

Montezemolo wurde als erster Präsident der neuen Interessensgemeinschaft bestätigt. Der Vorschlag kam von McLaren-Direktor Ron Dennis. Vizepräsident der FOTA ist Toyota-Teamchef Jon Howett.

Die FOTA verpflichtet sich mit der FIA und den Inhabern der kommerziellen Rechte zusammenzuarbeiten, um die Show zu verbessern, die Kosten zu senken und die Einnahmen zu erhöhen. Die Teamchefs haben sich auf fünf Primärziele verständigt.

1) Das weltweite Image der Formel 1 zu verbessern
2) Die Interessen der Teams zu stärken und verteidigen
3) Eine interne Diskussion über alle Belange der Formel 1-Industrie und des Renngeschehens zu führen
4) Mit der FIA in Bezug auf Verbesserungen oder Änderungen beim  technischen Reglement und beim Sportgesetz zusammenzuarbeiten
5) Mit den Inhabern der kommerziellen Rechte zusammenzuarbeiten.

Dazu wurden drei Arbeitsgruppen gegründet. McLaren-Teamdirektor Martin Whitmarsh führt die Kommission an, die sich mit Fragen des Sportgesetzes befasst. Ross Brawn ist Chef der Arbeitsgruppe, die Fragen zum technischen Reglement behandelt. Flavio Briatore ist für alle kommerziellen Belange zuständig. Bei Entscheidungen ist eine Mehrheit von 70 Prozent nötig.

Red Bull-Teamchef Christian Horner beurteilte das Ergebnis des Treffens positiv: "Zum ersten Mal sitzen wir an einem Tisch. Zum ersten Mal sind wir uns einig, dass wir geschlossen auftreten müssen statt gegeneinander zu arbeiten. Zum ersten Mal reden wir mit einer Stimme mit der FIA und den Rechteinhabern."

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