Circuit of the Americas GP USA 2012 Circuit of the Americas
Charlie Whiting Circuit of the Americas Austin GP USA 2012
Circuit of the Americas GP USA 2012
Circuit of the Americas GP USA 2012
Circuit of the Americas GP USA 2012 35 Bilder

Aktuelle Fotos aus Austin

FIA gibt grünes Licht für US-Grand Prix

Kurz nachdem die letzte Asphaltschicht auf dem Circuit of the Americas aufgelegt war, hat FIA-Rennleiter Charlie Whiting die neue Strecke in Austin offiziell abgenommen. Wir haben die aktuellen Bilder von der Texas-Achterbahn.

Knapp zwei Monate vor dem ersten Formel 1-Rennen in Austin hat die FIA offiziell grünes Licht gegeben. Rennleiter Charlie Whiting war nach dem Singapur-Rennen nach Texas geflogen, um sich selbst einen Eindruck über die Fortschritte auf der Baustelle zu machen. "Das Design der Strecke ist fantastisch. Die Qualität der Arbeiten ist exzellent. Ich habe keinerlei Bedenken", so das Lob des FIA-Manns.

Note 1 für den Circuit of the Americas

Neben der erst vor wenigen Tagen fertig verlegten Asphaltschicht inspizierte Whiting vor allem die Sicherheitseinrichtungen. Besonders im Fokus des Briten waren Kerbs, die Sicherheitszäune, die Auslaufzonen und die Anordnung der Banden. Am Ende bekam der Circuit of the Americas eine "Grade 1"-Einstufung. Besser geht es auf der Qualitätsskala für Rennstrecken nicht.

Erst kurz bevor Whiting eingeflogen war, hatten die Arbeiter die dritte Asphaltschicht verlegt. Eine Rennstrecke benötigt drei Lagen, um die extremen Rennbelastungen zu überstehen. Die Grundschicht sorgt für vertikale Stabilität, damit der Untergrund bei maximal 1,5 Tonnen Anpressdruck nicht nachgibt. Die Mittelschicht soll verhindern, dass sich der Untergrund horizontal verschiebt, wenn die Autos Bremsen, Beschleunigen oder mit hohen Fliehkräften durch Kurven rasen.

Charlie Whiting ist beeindruckt von Austin

Die oberste Schicht sorgt für den nötigen Grip. Mit drei Verlegemaschinen gleichzeitig wurde der Asphalt nahtlos aufgetragen. Die Ingenieure des Architekturbüros von Hermann Tilke haben die Arbeiten überwacht und inspiziert. Amerikanische Wertarbeit, deutsche Kontrolle - da konnte auch Charlie Whiting nichts gegen sagen.

"Alles was ich gesehen habe, war erster Klasse. Die Fortschritte seit meinem letzten Besuch sind erstaunlich", kommentierte der Brite zufrieden, nachdem er die Piste einmal komplett umrundet hatte. "Die Jungs haben fantastische Arbeit abgeliefert. Der Bau wurde nach höchsten Qualiätsstandards durchgeführt, genau wie wir es erwartet haben. Es gibt absolut nichts zu bemängeln."

Kurve 1 soll zum Markenzeichen werden

Neben der Qualität der Bauausführung machte sich Whiting auch ein genaues Bild über die Streckenführung. "Es gibt 3-4 Kurven, in denen sehr gut überholt werden kann. Besonders Kurve 1 ist einfach fantastisch. Das werden die Fahrer sicher auch so sehen , wenn sie das erste Mal herkommen." Die Kehre, die auf dem Gipfel eines 35 Meter hohen Hügels liegt, soll zum Markenzeichen der Strecke werden.

"Sie wurde so gebaut, dass der Eingang extrem weit ist, der Scheitelpunkt aber sehr schmal", erklärt Whiting. Die Piloten müssen somit blind einlenken. "Das ist die moderne Art Kurven zu bauen. Wir hoffen, dass es zu Überholmanövern führt." Zuletzt war der FIA-Rennleiter Anfang August in Austin. Am Montag (12.11.) vor dem Grand Prix kommt Whiting für den letzten Check noch einmal vorbei.

In unserer Bildergalerie haben wir die aktuellen Fotos von den Bauarbeiten in Austin.

Motorsport Aktuell Circuit of the Americas Baustelle Austin Texas GP USA 2012 Formel 1 Baustelle in Austin Hochzeit auf der Texas-Achterbahn

Auf der Formel 1-Baustelle in Austin wird fleißig gearbeitet.

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