Alex Lynn - Williams - Barcelona-Test - 17. Mai 2016 sutton-images.com
Alex Lynn - Williams - Barcelona-Test - 17. Mai 2016
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Alex Lynn - Williams - Barcelona-Test - 17. Mai 2016 87 Bilder

Fotos & Ergebnis Barcelona Test 2016 (Tag 1)

Vettel fährt Test-Bestzeit

Mit den Testfahrten in Barcelona ging die spanischen Grand Prix-Woche in die letzte Runde. Die Teams bekamen noch einmal die Gelegenheit, neue Teile zu testen. Sebastian Vettel sicherte sich am Ende die Tagesbestzeit. Wir haben die Bilder und die Zeiten.

Als Williams-Testfahrer Alex Lynn zum Testauftakt am Dienstag (17.5.2016) die Garage verließ, trauten Beobachter ihren Augen kaum. Der Heckflügel des Autos hatte von den Ingenieuren umfangreiche Zusatz-Elemente verpasst bekommen. Ein zweiter Flügel wurde etwas erhöht vor dem Hauptflügel montiert. Dazu kamen noch 2 Extra-Winglets, die außen an der Endplatte angebracht waren.

Williams simuliert hohen Abtrieb für 2017

Es handelte sich bei dem ungewöhnlichen Design nicht etwa um das nächste Technik-Update für den GP Monaco, sondern um eine Simulation - wahrscheinlich für die kommende Saison. Mit den Zusatzflügeln produziert der Williams deutlich mehr Abtrieb im Heck, genau wie es auch 2017 mit den breiteren Heckflügeln und den wieder erlaubten Beam-Wings (untere Zusatzflügel) der Fall sein wird.

In der bei den Testfahrten gezeigten Form, wäre der Williams-Heckflügel übrigens illegal - sowohl nach dem aktuellen als auch nach dem 2017er Reglement. Er überschreitet die erlaubten Dimensionen. Bei Testfahrten spielt das aber keine Rolle. Solange keine Sicherheitsbedenken bestehen, können die Ingenieure so viele Elemente an das Auto schrauben, wie sie wollen.

Zusätzlich zum Heckflügel wurden auch an der Nase des Williams zusätzliche Teile angebracht. Die Konkurrenz konnte nicht ganz mithalten, auch wenn sie sich viel Mühe gab. Bei Mercedes konnte man zum Beispiel ebenfalls einen neuen Heckflügel erkennen, der aber konventionell gestaltet war. HaasF1 war mit einem neuen, größeren Monkey-Seat unterwegs, der wohl schon für das Monaco-Rennen getestet wurde. Bei McLaren und Red Bull waren große Messgitter zum Sammeln von Aerodynamik-Daten an den Autos montiert.

Vettel schneller als Rosberg

Ferrari verzichtete dagegen auf Erprobungsteile und umfangreiche Aero-Tests. Stattdessen fuhr Sebastian Vettel in der Mittagssonne einige kurze Runs mit weichen Reifen, um die Qualifying-Probleme vom Samstag zu reproduzieren. Dabei legte der Deutsche eine Zeit von 1:23.220 Min. auf den Asphalt, die von der Konkurrenz nicht unterboten wurde. Anderthalb Zehntel dahinter kam Nico Rosberg - ebenfalls auf der Soft-Mischung - auf Rang 2.

Jenson Button wurde dank Supersoft-Reifen mit einer halben Sekunde Rückstand Dritter. Bei Haas lies man sogar Ultra-Soft aufziehen, was Romain Grosjean auf Position 4 spülte. Nach der Magerkost im Rennen absolvierte Rosberg die meisten Runden des Tages. Der Mercedes-Pilot spulte 119 Umläufe ab. Auch für Renault lief es gut. Daniel Ricciardo im Red Bull und Esteban Ocon kamen mit dem überarbeiteten V6-Triebwerk auf 89 bzw. 105 Umläufe ohne erkennbare Probleme.

Die achtstündige Session ging übrigens ohne eine einzige Unterbrechung über die Bühne. Sauber nahm aus finanziellen Gründen nicht an den Testfahrten teil. In der Galerie haben wir die Bilder des Tages für Sie gesammelt.

Ergebnis Barcelona Test 2016 (Tag 1)

Fahrer Team Zeit / Rückstand Runden
1. Sebastian Vettel Ferrari 1:23.220 Min. 103
2. Nico Rosberg Mercedes + 0.117 119
3. Jenson Button McLaren + 0.533 86
4. Romain Grosjean HaasF1 + 0.662 96
5. Pascal Wehrlein Manor + 1.077 86
6. Daniel Ricciardo Red Bull + 1.087 89
7. Pierre Gasly Toro Rosso + 1.601 78
8. Alfonso Celis Force India + 2.247 99
9. Alex Lynn Williams + 2.851 86
10. Esteban Ocon Renault F1 + 3.310 105
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