F1-Fotos GP Aserbaidschan 2017 (Freitag)

Stadtkurs fordert seine Opfer

Sergio Perez - Force India - Formel 1 - GP Aseerbaidschan 2017 - Training - Freitag - 23.6.2017 Foto: sutton-images.com 97 Bilder

Schon im ersten Freien Training zum GP Aserbaidschan 2017 bestrafte der Stadtkurs einen kleinen Fehler. Sergio Perez knallte im Force India in die Bande. Auch seine Kollegen hatten mit der tückischen Piste zu kämpfen. Wir haben die Bilder.

Im Vorjahr landete Sergio Perez am Rennsonntag von Baku auf dem dritten Platz. Im ersten Freien Training zum GP Aserbaidschan 2017 in der Bande. 20 Minuten vor Ende der Übungseinheit pfefferte der Mexikaner seinen Force India bei der Altstadt-Anfahrt in die TecPro-Schutzpolster. Ohne sich dabei zu verletzen.

Perez hatte den inneren Kerb der achten Kehre zu hart attackiert und bezahlte es später bei seinem Abflug mit einem abgebrochenen rechten Vorder- und Hinterrad. Auch die Verkleidung und Carbonteile des VJM10 zog es stark in Mitleidenschaft. Vor dem Hintergrund des Stadttores schleppten die Streckenposten den kaputten Rennwagen ab und hievten ihn über die Mauern der Altstadt.

Baku-Kurs eine anspruchsvolle Strecke

Der 6,003 Kilometer lange Baku City Circuit ist ein anspruchsvoller Kurs. Das merkte man nicht nur am Unfall von Perez, sondern auch an den zahlreichen Ausrutschern seiner Kollegen. Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen, Kevin Magnussen, Romain Grosjean, Esteban Ocon, Jolyon Palmer, Valtteri Bottas und Max Verstappen retteten sich immerhin in die Notausgänge, ohne in ihren Autos anzuschlagen.

Der 19-jährige Niederländer war der schnellste Mann im ersten Training. Verstappen distanzierte Red Bull-Teamkollege Daniel Ricciardo um fast eine halbe Sekunde. Es folgte Vettel im Ferrari.

Bottas - Vettel - Formel 1 - GP Aserbaidschan 2017 - Training - Freitag - 23.6.2017 GP Aserbaidschan 2017 (Ergebnis Training) Finnische Doppelführung in Baku

Die Teams nutzten den Trainingsfreitag, um neue Teile zu evaluieren. In der Früh sammelten Renault, Red Bull, Force India und McLaren Daten für die Aerodynamik mit großen und kleinen Messgittern an ihren Autos. Die Rennställe satteln für den Baku-Kurs auf Low-Downforce-Pakete um. Das heißt, die Flügel werden im Profil kleiner. Red Bull testet sogar einen Heckflügel im Monza-Format. Es gilt, den richtigen Kompromiss zwischen wenig Luftwiderstand und trotzdem ausreichend Anpressdruck zu finden. Schließlich warten 20 Kurven pro Runde. Am Trainingsfreitag hatten die zehn Teams dafür zweimal 90 Minuten Zeit.

Wir haben sie beobachtet. Und die besten Bilder in unsere Galerie gepackt.

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