Test GP Österreich (Tag 1)

Wehrlein-Bestzeit in der Verlängerung

Antonio Fuocu - Ferrari - Formel 1 - Test - Spielberg - 23. Juni 2015 Foto: xpb 65 Bilder

Eigentlich wollten die Teams 2 Tage nach dem Grand Prix von Österreich an gleicher Stelle Testfahrten absolvieren. Doch Dauerregen brachte das geplante Programm am Dienstag (23.6.2015) ordentlich durcheinander. Am Ende gab es Verlängerung. Wir haben das Ergebnis und die feuchten Bilder aus Spielberg.

Testtage in der Formel 1 sind wertvoll. Neben den Probefahrten vor der Saison gibt es im restlichen Jahr nur noch 2 Gelegenheiten, bei denen die Ingenieure Daten sammeln und neue Teile erproben können. Nach dem ersten Test Mitte Mai in Barcelona sollte am Dienstag in Spielberg der letzte zweitägige Test beginnen. Doch die vollen Testpläne der Teams mussten zusammengestrichen werden.

Regen sorgt für Stillstand beim Österreich-Test

Wie von den Meteorologen lange angekündigt spielte das Wetter nicht mit. Schon in der Nacht begann es in der Steiermark heftig zu regnen. Die Niederschläge wurden auch am Vormittag nicht weniger. Die Strecke war wegen der widrigen Bedingungen vor der Mittagspause lange gesperrt.

Nur Ferrari und McLaren ließen sich in der Früh kurz blicken. Mehr als eine Installationsrunde war aber nicht drin. Erst am Nachmittag wurde der Himmel dann etwas heller. Mit Regen- und Intermediate-Reifen trauten sich mehr und mehr Autos auf die Bahn. An einen geregelten Testbetrieb war allerdings nicht zu denken.

Wehrlein-Bestzeit und Ferrari-Crash

Um die verlorene Zeit wieder etwas aufzuholen, entschieden sich die Teams dafür, den Testtag um 2 Stunden bis 20 Uhr zu verlängern. Das Klassement der schnellsten Runden ist wie bei Testfahrten üblich eher mit Vorsicht zu genießen. Wegen der widrigen Bedingungen war es an diesem Tag jedoch besonders wenig aussagekräftig.

Am Ende war Mercedes-Junior Pascal Wehrlein in 1:11.005 Min. der Schnellste. Die meisten Runden drehte Max Verstappen (97) im Toro Rosso. Für das negative Highlight sorgte Ferrari-Junior Antonio Fuoco. Der Italiener krachte in Kurve 1 in die Bande, blieb aber unverletzt.

Force India und Williams mit Technik-Updates

Interessanter war der Blick auf die Technik der Autos. Force India ließ zum Spielberg-Test wie angekündigt die ersten Update-Teile der sogenannten B-Version montieren. Auch die neue Nase kam kurz vor Ende der Session ans Auto. Die Ingenieure haben sich eine ungewöhnliche Lösung ausgedacht (siehe Galerie).

Für Aufregung sorgte auch ein Aerodynamik-Update am Williams. Susie Wolff fuhr mit kleinen Flügelchen vor den Hinterrädern. Die große Frage lautete: Sind diese Elemente in diesem wichtigen Bereich erlaubt? Die Antwort lautete: nein! Die Ingenieure sammelten nur Daten mit erhöhten Abtriebwerten im Heck.

In unserer Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder vom Regen und der Technik-Updates.

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