Frankreich-Absage

FIA fordert Erklärung

Foto: dpa

Der Internationale Automobilverband FIA hat die Verantwortlichen des Großen Preises von Frankreich wegen ihrer Absage zu einer Stellungnahme aufgefordert.

Die in Paris ansässige Dachbehörde habe dem französischen Motorsport-Verband FFSA einen entsprechenden Brief geschickt, bestätigte ein FIA-Sprecher am Freitag (17.10.) in Shanghai, wo an diesem Sonntag der vorletzte WM-Lauf stattfindet. Verwunderung herrscht bei der FIA darüber, dass sie nicht offiziell über die Absage des Formel-1-Rennens in Magny-Cours 2009 informiert worden war.

Der FFSA hatte mitgeteilt, den für den 28. Juni geplanten Grand Prix aus wirtschaftlichen Gründen nicht auszutragen. Im Jahr 2010 wolle die FFSA allerdings wieder ein Rennen veranstalten, so der Verband in einer im Internet veröffentlichten Erklärung. Sechs Standorte hätten sich für die übernächste Saison als Schauplätze des Frankreich-Rennens beworben. Darunter ist auch ein Kurs in der Nähe des Disneylands Paris.

Nachdem durch die Absage des Rennens in Magny-Cours nach derzeitigem Stand 2009 lediglich 17 Grand Prix’ im kommenden Jahr stattfinden würden, erscheint es denkbar, dass das vom zuständigen FIA-Gremium jüngst gestrichene Kanada-Rennens doch gefahren wird. Die Organisatoren in Montréal hatten gegen die Streichung protestiert. Nach den aktuellen Planungen beginnt die kommende Saison am 29. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne und endet am 15. November mit der Formel-1-Premiere in Abu Dhabi.

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