Frankreich und England-GP nur noch abwechselnd?

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Update ++ Formel 1-Impressario Bernie Ecclestone will für neue Bewerber Platz im Kalender schaffen, auf Kosten der Traditionsrennen. In einem TV-Interview schockt der Formel 1-Chefvermarkter nun die Formel 1-Fans ind Großbritannien und Frankreich.

Gegenüber dem Wirtschafts-Nachrichtensender "Bloomberg TV" sagte Bernie Ecclestone, er halte es für denkbar, den Großen Preis von England und den GP Frankreich zukünftig nur noch abwechselnd auszutragen. Eccelstone ist der Ansicht, dem französischen Veranstalter würde das gefallen, "bei den Briten bin ich mir nicht sicher," räumt er ein.

Der verantwortliche British Racing Drivers Club (BRDC), mit dem Ecclestone wegen des vermeintlich maroden Zustands der Strecke in Silverstone, seit Jahren auf Kriegsfuß steht, hat seine Ablehnung bereits dem "Guardian" mitgeteilt. "Wir haben Bernies Vorschlag genau unter die Lupe genommen, uns jedoch dazu entschieden, dass dies für den Sport und die hiesige Gemeinde das falsche Signal über die Zukunft des Rennens wäre", sagt der Vorstitzende Stuart Rolt.

Indien auf der Wunschliste

Dass ausgerechnet zwei der traditionsreichsten Rennen künftig nur noch alle zwei Jahre ausgetragen werden könnten, hat ausschließlich finanzielle Gründe. Ecclestone will mit der Formel 1 auf schnell wachsenden Märkten außerhalb Europas präsent sein, dafür muss er Platz im Kalender schaffen.

So schloss er jüngst einen Vertrag mit Süd-Korea für die Austragung eines GP ab 2008 ab. Der nächste Wunschkandidat auf Ecclestones Liste ist Indien. "Ein Land, das möglichweise noch schneller wächst als China. Wir müssen nur noch den richtigen Ort finden", sagt Ecclestone. Zur Zeit existiert in Indien keine GP-taugliche Rennstrecke.

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