Michael Schumacher - GP Belgien - 26. August 2011 xpb
Sebastian Vettel - GP Belgien - 26. August 2011
Sebastian Vettel - GP Belgien - 26. August 2011
Bruno Senna - GP Belgien - 26. August 2011
Michael Schumacher - GP Belgien - 26. August 2011
Michael Schumacher - GP Belgien - 26. August 2011 63 Bilder

Freies Training

Die Stimmen der deutschen Piloten

Das Fazit der deutschen Piloten war so gemischt wie die Wetterbedingungen. Größere Erkenntnisse wird wohl erst der Samstag bringen. Vettel, Schumacher und Co. bleiben weiterhin zuversichtlich, in der Regenlotterie das große Los zu ziehen.

Sebastian Vettel (Red Bull):

Es gab nur wenige Erkenntnisse bei dem Wetter. Erst am Nachmittag gab es ein paar Runden im Trockenen. Leider in meinem Fall nur auf dem harten Reifen. Wir wollten einen neuen Frontflügel probieren. Es war aber für alle relativ wenig Zeit. Wenn sich die Strecke ständig ändert, ist es schwer in den Rhythmus zu kommen und etwas daraus lesen zu können. Aber wenn es ein bisschen feucht ist, wird Eau Rouge wieder zu einer richtigen Kurve. Unser Auto ist gut genug, dass die Blanchimont-Kurve problemlos Vollgas mit offenem Heckflügel geht. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht. In der Prognose für morgen ist alles drin: vom Sonnenschein bis zum Donnerwetter. Typisch Spa. Da kommt es auch auf ein Quentchen Glück an, zum richtigen Zeitpunkt draußen zu sein. Nicht versuchen zu viel zu pokern. Vorhersage hin oder her - der Blick nach oben ist immer noch am besten.

Nico Rosberg (Mercedes GP):

Typisches Spa-Wetter heute. Aber ich habe sehr viel gelernt. Auch für trockene Bedingungen. Im Qualifying soll es nass sein. Am Sonntag trocken. Das könnte ein interessantes Wochenende werden. Man muss vom Setup auch so ein bisschen den Kompromiss finden. Schaut man, dass man ein gutes Qualifying hat oder setzt man voll aufs Rennen. Wahrscheinlich muss man eher voll aufs Rennen gehen. Ich bin ziemlich positiv gestimmt.

Michael Schumacher (Mercedes GP):

Das war heute ein ganz besonderes Gefühl draußen auf der Strecke im ersten Training meines Jubiläums-Wochenendes in Spa. Viele Dinge haben sich hier in den letzten 20 Jahren geändert, aber das Wetter gehört sicher nicht dazu. Das war ein weiterer typischer Spa-Tag, mit wechselhaften Bedingungen und wenig Fahrzeit im Trockenen. Wegen den Bedingungen konnten wir nur wenig am Setup arbeiten, aber immerhin haben wir das Meiste aus der begrenzten Zeit unter trockenen Bedingungen machen können. Aber trotzdem wird es nicht einfach, den richtigen Setup-Kompromiss für Sonntag hinzubekommen, weil das Wetter so unvorhersehbar ist.

Adrian Sutil (Force India):

Ich habe mich heute morgen sehr wohl im Auto gefühlt. Ich denke, dass einiges drin ist. Wir waren hier in Spa immer gut. Das Auto ist schnell auf der Geraden und liegt gut. Wir haben keine Probleme gehabt. Jetzt müssen wir nur schauen, dass wir morgen im Regen auch alles richtig machen. Mir ist eigentlich egal, ob es nass ist. Ich kann es auch im Trockenen ganz gut. Im Regen haben wir vielleicht ein bisschen mehr Chancen. Aber wenn es im dritten Training die Chance auf ein paar Runden im Trockenen gibt, ist mir beides recht. Ich freue mich einfach auf einen guten Tag morgen. Ich glaube, dass Mercedes unser Hauptgegner momentan ist. Wir sind in guter Form und können hoffentlich da vorne mitmischen.

Timo Glock (Virgin):

Das war ein typischer Freitag in Spa an dem man sagen konnte, dass das Wetter den Tag bestimmt hat. Wir konnten unter nassen und trockenen Bedingungen fahren. Das Auto hat sich gut angefühlt. Wir konnten in der Blanchimont-Kurve sogar mit aktiviertem Heckflügel fahren. Am Morgen war es schon nicht so schlecht. Auf trockener Strecke am Nachmittag war es okay. Die Reifen sind momentan noch nicht perfekt. Wir haben also noch etwas Arbeit vor uns.

Nico Hülkenberg (Force India):

Die Wettervorhersage hat gesagt, morgens Sonne und Abends Blitz, Donner und Regen. Und vor dem Hintergrund, dass es vorher noch hieß, dass der Rest des Wochenendes trocken sein wird, wollten sie Adrian die trockene Sitzung geben. Ich habe da nichts dagegen gehabt. Es war aber schon ein bisschen ungewöhnlich das Gefühl, am Nachmittag zu fahren. Für mich war es am Ende gut, aber ich fahre ja nicht das Rennen. Hauptsache ich bekomme ein paar Kilometer im Auto. Im Regen war es auf gebrauchten Intermediates etwas schwer zu fahren, aber im Trockenen hat es sich wirklich gut angefühlt. Ich habe nicht ausprobiert, ob ich den Heckflügel in Blanchimont flach stellen kann. Es ging für mich darum, kein Risiko einzugehen. Es macht ja keinen Sinn, ein Zehntel zu gewinnen und dann das Auto wegzuschmeißen.

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