Freispruch im Senna-Prozess für Newey und Head

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Adrian Newey und Patrick Head sind im Prozess um den Unfalltod des früheren Formel-1-Weltmeisters Ayrton Senna in zweiter Instanz freigesprochen worden.

Das Berufungsgericht in Bologna entschied, dass die beiden nicht für den Tod des Brasilianers beim Großen Preis von San Marino am 1. Mai 1994 verantwortlich gemacht werden können. Während Newey als damaliger Konstrukteur des Williams-Rennwagens von jeder Schuld freigesprochen wurde, erklärte der Richter die Vorwürfe gegen Teamchef Head lediglich für verjährt. "Damit bleibt ein Schatten", kommentierte die "La Gazzetta dello Sport" das Urteil.

Nach Ansicht des Gerichts ist Senna in der Tamburello-Kurve tödlich verunglückt, weil die vom Team zuvor veränderte Lenkstange gebrochen war. Staatsanwalt Rinaldo Rosini hatte den Williams-Verantwortlichen Fahrlässigkeit bei der Veränderung der Lenkstange vorgeworfen. Dieser Darstellung ist das Gericht jedoch nicht gefolgt. Eine genaue Rekonstruktion des Unfallhergangs erwarten Prozessbeobachter in der Urteilsbegründung, die das Gericht innerhalb von 90 Tagen vorlegen wird.

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