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Führungswechsel bei Williams

Rennstall bleibt in der Familie

Nach dem Wechsel von Interims-Teamchef Toto Wolff zu Mercedes war Williams nur kurz auf der Suche nach einem Nachfolger für die Rolle eines Stellvertreters von Teambesitzer Frank Williams. Seine Tochter Claire wird diese Rolle in Zukunft übernehmen.

Der Formel 1-Rennstall von Williams wird auch in Zukunft von einem Mitglied aus der Familie geführt. Sir Frank Williams ernannte seine Tochter Claire zur Stellvertreterin an der Spitze des börsennotierten Unternehmens. Zuletzt hatte der Österreicher Toto Wolff diese Rolle eingenommen. Der Platz an der operativen Spitze des Teams war vakant geworden, nachdem Wolff im Januar in die Chefetage des Mercedes-Rennstalls gewechselt ist. Für Wolff ist Claire Williams die logische Besetzung für die Stellvertretung ihres Vaters: "Sie steht für den Rennstall, wie sonst niemand anders und wäre für mich die ideale Nachfolgerin ihres Vaters." 

Zukunft des Teams in sicheren Händen

Bislang hatte Claire Williams die Marketingabteilung von Williams Grand Prix Holdings PLC geleitet. Die 36-jährige Engländerin wird dieses Amt auch weiterhin ausführen. Außerdem sitzt sie im Vorstand der Aktiengesellschaft. Es war den Aktionären ein Anliegen, einen aus ihrer Mitte und keinen von außen zum Chef des Rennstalls zu bestimmen. Die Neubesetzung wurde durch den Tod von Virginia Williams, der Frau des Firmengründers, um zwei Wochen verzögert. Frank Williams, dem 53 Prozent des Rennstalls gehören, erklärte seine Wahl: "Claire hat sich in den letzten zehn Jahren für unser Team aufgeopfert. Ihr Wissen über den Sport und ihre Leidenschaft für das Team stehen außer Zweifel. Ich bin stolz sagen zu dürfen, dass sie zuletzt für das Team einer der wichtigsten Bausteine war. Mit ihrer Ernennung zum stellvertretenden Teamchef weiß ich, dass die Zukunft unseres Rennstalls in sicheren Händen ist."

"Ich traue mir die Aufgabe zu"

Claire Williams wird bei künftigen Treffen der Teamchefs mit Technikdirektor Mike Coughlan auftreten. Sie fühlt sich für die Aufgabe gut gerüstet: "Ich durfte an der Seite eines der bekanntesten Teamchef der Formel 1 lernen und bin so in diesen Sport hineingewachsen. Deshalb traue ich mir diese Aufgabe zu. Ich werde nicht den Fehler machen, die vor uns liegende Aufghabe zu unterschätzen, aber ich kann auf viele kompetente Leute an der Spitze des Rennstalls vertrauen. Es ist ein Privileg eine Rolle darin spielen zu dürfen, diesen Rennstall in eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft zu führen."

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