Pierre Gasly - Toro Rosso - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 28. September 2017 xpb
Ferrari - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 28. September 2017
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Gasly aufgeregt vor F1-Debüt

Nachricht kam per SMS

Mit Pierre Gasly feiert in Malaysia der 758. Pilot sein Formel-1-Debüt. Für den abgesägten Daniil Kvyat hat der Franzose ein paar tröstende Worte. Wie lange Gasly in der Königsklasse bleibt, konnte er noch nicht sagen.

Pierre Gasly hat ein paar hektische Tage hinter sich. Obwohl schon lange im Raum stand, dass er in Malaysia sein F1-Debüt geben könnte, kam die Entscheidung am Ende doch ganz plötzlich: „Ich bin am Wochenende noch ein Rennen in der Super Formula in Japan gefahren. Bei der Reise von Tokio nach Malaysia habe ich dann eine SMS-Nachricht bekommen, in der stand, dass ich dieses Wochenende eventuell schon fahren kann.“

Gasly traute dem Braten allerdings zunächst nicht. Schon mehrfach hatte er in seiner Karriere auf die Beförderung ins Stammcockpit gehofft. Doch bis jetzt waren die Träume immer wieder zerplatzt. Umso größer war die Spannung, vor der offiziellen Bekanntgabe. „Ich war nach der Textnachricht richtig aufgeregt und konnte Montagnacht kaum schlafen. Dienstagfrüh wurde es dann endlich offiziell bestätigt. Das war ein toller Moment“, berichtet Gasly.

Sainz eine gute Messlatte für Gasly

Der 21-Jährige wurde in Malaysia natürlich gleich in die offizielle FIA-Pressekonferenz eingeladen und musste Sponsoren-Termine für Toro Rosso wahrnehmen. Gasly spricht von aufregenden Tagen. „Alles in der Formel 1 ist neu für mich. Ich habe schon so oft von diesem Wochenende geträumt und jetzt wird es endlich wahr. Ich werde dieses Wochenende mein Leben lang nicht mehr vergessen.“

Zu seinen sportlichen Zielen konnte der Mann aus Rouen allerdings noch keine Angaben machen: „Ich habe mir keine konkreten Vorgaben gesetzt. Ich werde von Session zu Session denken und dann sehen, wie es läuft. Ich versuche, so schnell wie möglich zu lernen. Es ist toll neben Carlos Sainz zu fahren, der sich in Top-Form befindet. Das ist eine gute Messlatte.“

Gasly-Zukunft noch unklar

Gasly wird zunächst nur in Malaysia und Japan an den Start gehen. Nach dem Rennen in Suzuka könnte es sein, dass er den Toro Rosso schon wieder an Daniil Kvyat abgeben muss. Parallel zum Rennen in Austin findet auch noch das Saisonfinale der Super Formula statt – übrigens ebenfalls in Suzuka. Da könnte sich Gasly noch den Meistertitel sichern. Noch ist unklar, was Toro Rosso mit seinem Youngster vorhat. Auch der Pilot selbst wusste am Donnerstag in Malaysia noch nicht, wie es weitergeht.

Geht es nach Teamkollege Carlos Sainz, dann werden wir Gasly wohl noch etwas länger in der Königsklasse sehen: „Er verdient seinen Platz in der Formel 1. Red Bull würde auch Niemanden ins Auto lassen, der nicht sofort die nötige Pace hat, um Punkte zu machen und dem Team zu helfen. Ich freue mich für ihn. Ich bin schon in der Renault World Series gegen ihn gefahren. Ich weiß, wie schnell er ist und was er für ein Talent hat.“

Des einen Freud ist des anderen Leid. Daniil Kvyat musste seinen Platz vorerst räumen. Für den Russen hatte Gasly ein paar tröstende Worte parat: „Leider hatte ich noch nicht die Gelegenheit, persönlich mit ihm zu sprechen. Aber so funktioniert dieser Sport nun mal. Ich habe lange auf diese Chance gewartet. Es war klar, dass ich irgendjemand den Platz wegnehmen muss. Natürlich tut es mir leid für ihn. Ich denke, er ist ein richtig guter Fahrer mit viel Talent. Jetzt habe ich sein Auto übernommen, aber ich bin mir sicher, dass wir ihn irgendwann in der Formel 1 wiedersehen werden.“

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