George Russell - Mercedes Junior - F1 - 2017 Mercedes

Neuer Silberpfeil-Junior

Mercedes fördert George Russell

Mercedes hat den britischen Nachwuchspiloten George Russell offiziell in sein Junior-Programm aufgenommen. Der 18-Jährige ist neben Pascal Wehrlein und Esteban Ocon der dritte Pilot, der aktuell gefördert wird.

Mercedes setzt auf die Jugend. Der Stuttgarter Autobauer gab am Donnerstag (19.1.2017) bekannt, dass George Russell in den Status des Junior-Piloten befördert wurde. Im Zeichen des Sterns soll der Teenager aus King‘s Lynn (Norfolk) in den kommenden Jahren zum Werkspiloten ausgebildet werden.

George Russell muss sich in GP3 beweisen

„George hat in den Nachwuchsklassen beeindruckende Leistungen abgeliefert. Deshalb haben wir schon seit einer Weile ein Auge auf ihn geworfen“, begründete Mercedes-Sportchef Toto Wolff die Entscheidung. „Es ist noch früh in seiner Karriere, aber wir sehen großes Potential in ihm.“

Russell hatte in der Formel 3-Saison 2016 den dritten Platz hinter Lance Stroll und Maximilian Günther belegt und dabei 3 Pole Positions, 2 Siege und 10 Podiumsplätze eingefahren. 2017 geht es mit ART Grand Prix in der GP3 Meisterschaft weiter. Weil die Nachwuchsserie im Rahmenprogramm der Formel 1 unterwegs ist, kann die Mercedes-Führung ein genaues Auge auf die Fortschritte werfen.

„Es ist die nächste Herausforderung, die für ihn eine gute Bewährungsprobe für die Zukunft darstellt. Wir werden die Fortschritte mit großem Interesse verfolgen“, so Wolff. Mit ART Grand Prix waren schon Esteban Ocon und Valtteri Bottas in der GP3 unterwegs. Beide Fahrer gewannen dort den Titel auf ihrem Weg in die Formel 1.

Russell absolviert Simulator-Arbeit für F1-Team

Russell selbst bedankte sich für das Vertrauen des Herstellers: „Es ist großartig, ein Teil des Junior-Programms zu sein. Es ist eine unglaubliche Chance für mich, von den Formel 1-Weltmeistern unterstützt zu werden. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich solch eine Anerkennung für all die harte Arbeit erhalte, die ich bislang in meine Karriere gesteckt habe.“

Neben den Auftritten in der GP3 darf der Junior auch regelmäßig beim F1-Team vorbeischauen. „Ich habe bereits mit der Simulator-Arbeit für das Team begonnen und dabei ist mir aufgefallen, dass ich mit den Besten in diesem Geschäft zusammenarbeite. Mir ist klar, dass mir diese Leute helfen können, um mich als Rennfahrer und Person weiterzuentwickeln“, so Russell.

„Natürlich liegt mein Hauptaugenmerk darauf, in der kommenden GP3-Saison meine Aufgaben zu erledigen. Darauf bin ich voll konzentriert. Aber es ist eine riesige Motivation, diese Gelegenheit zu erhalten. Ich freue mich auf die anstehenden Herausforderungen. Dieses Jahr sollte sehr spannend werden.“

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