Getriebewechsel bei Hamilton

Startplatzstrafe für den Weltmeister

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - Training - 6. April 2018 Foto: Wilhelm 83 Bilder

Lewis Hamilton muss den Grand Prix von Bahrain von weiter hinten starten. Ein unplanmäßiger Getriebewechsel führt beim Rennstart zu einer Rückversetzung um 5 Plätze.

Hiobsbotschaft für alle Hamilton-Fans: Nach dem Pech mit der Strategie in Australien sieht es auch im zweiten Rennen in Bahrain nicht nach einem Sieg für den Weltmeister aus. Am späten Freitagabend gab das Silberpfeil-Team einen unplanmäßigen Getriebe-Wechsel für das Auto mit der Startnummer 44 bekannt.

Weil die Schaltbox die vom Reglement geforderten 6 Rennen noch nicht absolviert hat, setzt es automatisch die obligatorische Strafe von fünf Startplätzen. Selbst wenn Hamilton im Qualifying die Bestzeit gelingt, steht er also höchstens auf Position 6, wenn die Lichter der Ampel ausgehen.

Getriebe in Australien vorgeschädigt

Nach Information von Mercedes handelte es sich um einen Schaden aus dem Rennen in Australien. Zur Mitte der Renndistanz hatte es Aussetzer beim Hydraulikdruck gegeben. Das hatte vor zwei Wochen aber keinen Einfluss auf die Rennperformance oder war gar der Grund für die schlechte Pace in der Schlussphase.

Mercedes hatte nicht auf dem Radar, dass es zu einem Schaden führen kann. Erst beim routinemäßigen Check des Getriebes in Bahrain stellte man fest, dass ein Lager im Differenzial beschädigt war. Mit dem Teil hätte Hamilton die 57 Runden in Bahrain nicht durchgestanden. Ein Ausfall wäre vorprogrammiert.

Die Rückversetzung hat auch Auswirkungen auf die Strategie. Weil Überholen selbst in Bahrain schwierig ist, wird Mercedes wohl die Taktik anpassen. Man rechnet damit, dass Hamilton versuchen wird, mit nur einem Stopp über die Distanz zu kommen, um vielleicht doch noch das Podium zu erreichen.

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