Glock

Hoffnung auf Punkte

Foto: Toyota F1

Timo Glock startet als Achter in den Grand Prix von Singapur. Eigentlich eine gute Ausgangsposition für WM-Punkte. Doch der Toyota-Pilot ist vorsichtig.

"Unser Auto geht nicht gut über die Bodenwellen. Wenn die Reifen abbauen wird es besonders schlimm. Dann kann ich nicht mehr die 100 Prozent geben, die eigentlich möglich wären."

Glock hatte schon öfter in dieser Saison moniert, dass der Toyota auf Unebenheiten zu hart gefedert ist. "Leider sind die meisten Rennstrecken glatt wie ein Kinderpopo. Da gerät das Problem schnell wieder in Vergessenheit." Eigentlich ärgerlich, denn auf dem Papier wäre Singapur eigentlich eine gute Strecke für den Toyota gewesen. Das Auto geht pfleglich mit den weichen Reifen um. Doch wenn das Fahrwerk auf weich und komfortabel getrimmt wird, dann stellen sich aerodynamische Nachteile ein. "Unter dem Strich ist es besser, dass wir hart fahren", bedauert Glock.

Der Deutsche erwartet das härteste Rennen des Jahres. Nicht nur wegen der Bodenwellen. "Die Sicht ist halt nicht wie am Tag. Das strengt die Augen an. Auf 61 Runden wird das brutal. Im ersten Training am Freitag habe ich deswegen Kopfweh bekommen. Danach haben sich meine Augen an das Kunstlicht gewohnt. Aber über die Renndistanz wird es schon sehr schwer sich zu konzentrieren, vor allem wenn 19 andere Autos um dich herum sind. Da kann man leicht mal etwas übersehen. Vor allem im Rückspiegel sind die Autos schwer zu erkennen. Sie kommen da noch viel dunkler rüber als in Wirklichkeit."

Angesichts all dieser Probleme ist Glock froh, wenn er im Rennen kleine Punkte holen kann. "Platz sechs bis acht ist das beste, auf das wir hoffen dürfen." zum Glück stehen die Renaults, der Gegner im Kampf um Platz vier weiter hinten in der Startaufstellung. "Das ist die einzig gute Nachricht auf einer Strecke, auf der wir nicht so stark sind wie wir dachten."

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