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Glock

Schmerzen zum Geburtstag

Nach dem spektakulären Abflug von Timo Glock in der 44. Runde des Australien GPs, gibt es erste Kritik an der Sicherheit. Die Fahrergewerkschaft (GPDA) gab nach dem Rennen zu, das Problem nicht rechtzeitig erkannt zu haben.

Seinen 26. Geburtstag hätte sich Glock am Dienstag (18.3.) sicher etwas anders vorgestellt. Zwei Tage nach dem Auftaktrennen laboriert der Kölner noch immer an den Folgen seines spektakulären Abflugs. Die gestauchte Hand schmerzt beim Bewegen. Ob der Toyota-Pilot beim nächsten Rennen am Sonntag in Sepang starten kann, ist immer noch nicht 100-prozentig geklärt. Nach letzten Informationen versucht Glock sich durchzubeißen. Wegen einer Nachuntersuchung am Montag musste allerdings die Abreise nach Malaysia um einen Tag verschoben werden.

Problem nicht erkannt

Die Auslaufzone nach Kurve zwölf wurde dem letztjährigen GP2-Champion am Sonntag (16.3.) zum Verhängnis, als er mit seinem übersteuernden Toyota bei einem Ausflug über die Wiese in die Luft katapultiert worden war. Beim Versuch, mit möglichst wenig Zeitverlust wieder auf die Strecke zu kommen, blieb Glock voll auf dem Gas und übersah dabei einen kleinen Hügel unter der Grasnarbe.

"Die Welle in der Wiese war nur da, weil wir sie vorher einfach gar nicht bemerkt hatten", sagte der neue Chef der Interessensvertretung der Formel 1-Fahrer (GDPA), Pedro de la Rosa, gegenüber dem Magazin GP Week. Deshalb war Rennleiter Charlie Whiting über den Sicherheitsmangel vorher auch nicht informiert worden. "Hätte uns einer der Fahrer darüber in Kenntnis gesetzt, hätten wir sofort veranlasst, dass der Buckel entfernt wird", entschuldigte De la Rosa. "Wir haben das Problem einfach nicht erkannt. Die Erhebung hätte dort niemals sein dürfen."

Hektik bei Toyota

Bei Toyota reagierte man mit Unverständnis auf den massiven Abflug. Im Anschluss an das Rennen betrieben die Japaner zusammen mit Renndirektor Whiting Ursachenforschung. Nach dem Crash war Glocks Bolide derart beschädigt, dass er zur Reparatur zurück ins Technikzentrum nach Köln verfrachtet wurde. Da Toyota nur mit zwei Chassis zu den Übersee-Rennen reiste, musste eilig ein Ersatzauto Richtung Malaysia geschickt werden.

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