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Getriebewechsel bei Force India und Virgin

Sutil und Glock fünf Plätze zurück

Für Adrian Sutil und Timo Glock beginnt das Heimwochenende mit einer Hiobsbotschaft. In beiden Autos musste vor dem Qualifying das Getriebe gewechselt werden. Beide werden in der Startaufstellung fünf Plätze nach hinten versetzt.

Für Adrian Sutil begann das Wochenende von Hockenheim mit der Trainingsbestzeit am Freitagmorgen sehr gut. Aber schon am Nachmittag verließ den Deutschen das Glück, als er bei wechselnden Wetterbedingungen immer zur falschen Zeit mit den falschen Reifen auf der Strecke unterwegs war.

Sutil im doppelten Pech am Samstag

Am Samstag schlug das Pech dann gleich doppelt zu. Im dritten Freien Training konnte sich Sutil mit einem Schaden an der Antriebswelle gerade noch in die Box schleppen. Bis dahin hatte der Force India-Pilot nur zwei ungezeitete Einführungsrunden absolvieren können. Bis zum Ende der Session konnte der Schaden nicht behoben werden. Sutil musste machtlos aus der Box zuschauen.

Damit war die Pechsträhne des Gräfelfingers aber noch nicht beendet. Wie sich bei einer genauen Untersuchung herausstellte, hat auch das Getriebe durch das Problem an der Antriebswelle einen Knacks bekommen. Die Ingenieure versuchten bis zum Qualifying alles, um einen Tausch der Schaltbox zu verhindern. Am Ende ohne Erfolg. Das Getriebe, das in Hockenheim seinen ersten Renneinsatz absolvieren sollte, war irreparabel beschädigt.

Auch Glock mit regelwidrigem Getriebewechsel

Auch bei Timo Glock und Lucas di Grassi mussten die Virgin-Mechaniker eine Extraschicht nach dem dritten Freien Training einlegen. Bei beiden war ebenfalls das Getriebe der Übeltäter. Während Glock wenigstens noch am Abschlusstraining teilnehmen konnte (Platz 20) musste Di Grassi das Geschehen von der Boxenmauer beobachten.

Die regelwidrigen Getriebewechsel kosten Sutil, Glock und Di Grassi im Rennen am Sonntag fünf Plätze in der Startaufstellung. Damit ist die Punkteserie von Sutil in ernster Gefahr. Zuletzt konnte sich der Force India-Pilot sechs Mal in Folge unter den ersten Zehn platzieren. Für Glock und Di Grassi bedeutet die Strafe zwei sichere Plätze in der letzten Startreihe.

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